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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
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und ein Hain, bestehend ans denselben Bäumen, welche den Ge-genstand des Gesprächs gebildet hatten, in stattlichem Stolzprunkte, die Erde mit seinen geraden Stämmen und deren weithinreichenden Zweigen bedeckend. Alles Unterholz war wcggeräumt,und wahrscheinlich für die einfachen Siedeinrichtnngen verwendetworden, so daß man hier eines weiten Raumes von vielen AckernLandes ansichtig wurde, den man recht wohl mit dem Dom einesmächtigen Tempels vergleichen konnte, wozu die Ahornstämmedie Säulen, die Wipfel die Kapitäler und der Himmel das Ge-wölbe bildeten. In der Nähe der Wurzel eines jeden Baumesbefand sich ein tiefes Bohrloch, in welchem eine ans Ellern- oderSumachrinde gefertigte Röhre stak. Vor derselben stand ein rohgehauener Trog ans Lindenholz, um den Saft anfzufangen, dessenAbfluß durch diese ungemein verschwenderische und kunstlose Vor-kehrung bewirkt wurde.

Als die Gesellschaft auf dieser Fläche anlangte, hielt sie einenAugenblick, um die Rosse verschnanben zu lassen, und die Art,wie die Flüssigkeit gesammelt wurde, zu betrachten, da die SceneMehreren ans ihrer Mitte ganz neu war. Eine schöne, kräftigeStimme störte das Schweigen des Augenblicks, und sang unterden Zweigen der Bäume die Worte jenes unnachahmlichen Volks-lieds, mit dessen Versen ein Reisender, wenn er alle singen wollte,sich von den Gewässern Connecticuts bis an die Ufer des Ontariounterhalten könnte. Die Weise war natürlich jene bekannte Me-lodie, welche Anfangs die Absicht hatte, die Amerikaner zu ver-spotten: sie ist jedoch seitdem so berühmt geworden, daß keinLandeskind mehr ihren Klingklang ohne freudige Bewegung hört.

Laß immerhin den Osten sein

Voll Volk, den West voll Bäumen.

Noll Vieh die Berge aus und ein.

Straßab das Saumroß schäumen.

Fließ hin. des Holzes süßes Blut,

Du sollst mir lustig sieden.

Der Landmann wacht bei deiner Glut.

DaS Brenzeln zu verhüten.