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Arms; da aber die Beschädigung nur leicht zn sein scheint, soläßt er sich wohl ein andermal mittheilsamer an."
„O, lieber Vater! ich bin nicht sonderlich mit jenem lobens-werthen Durst nach Wissen geplagt, den man Nengierde nennt.Ich will glauben, daß er das Kind von Korn-stalk oder Korn-plantcr oder eines andern berühmte» Häuptlings, vielleicht garein Sohn der großen Schlange selbst ist, und will ihn als einensolchen behandeln, bis er es für paffend hält, sied seinen Locken-kops abznrasiren, ein halb Dutzend Paar meiner besten Ohren-ringe zu borgen, seine Büchse auf den Rücken zn nehmen, undeben so plötzlich zu verschwinden, als er zum Vorschein gekommenist. So komm denn, lieber Vater, und laß uns die Pflichten derGastfreundschaft nicht vergessen, da er doch vielleicht nur einekurze Zeit bei uns bleiben wird."
Richter Temple lächelte über den Scherz seiner Tochter, nahmihren Arm und führte sie nach dem Frühstückzimmer, wo der jungeJäger bereits saß, und durch sein Benehmen zeigte, daß er sichmit so wenig Umständen als möglich in der Familie heimisch zumachen gedachte.
Dies; waren die Verhältnisse, welche die Familie des RichtersTemple ans eine so seltsame Weise vergrößerten; und da wir denJüngling einmal daselbst nntergcbracht haben, so fordert derGang unserer Erzählung nun, daß wir vorderhand keine weitereNotiz von dem Fleiß und der Brauchbarkeit nehmen, die er inMarmadukc's Diensten an den Tag legte, sondern die Aufmerk-samkeit unseres Lesers andern Gegenständen zuwenden.
Als Major Hartmanns gewöhnliche Besnchzeit vorüber war,nahm er für die nächsten drei Monate Abschied. Herr Grantmußte häufig entferntere Landesthcile besuchen, weßhalb seineTochter fast ohne Unterlaß ein Gast in dem Herrenhause war.Richard widmete sich mit gewohnter Leidenschaftlichkeit den Ob-liegenheiten seines Amtes; und da Marmadnke stets mit neuen