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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Siebenzehntes Kapitel.

Wie? Alles da in schmucke», Kleide?

Ich wette, 'S gibt ein NolkSscst heute.

Scott.

Die alte Belustigung am Christfeste, nach einem Truthahnzu schießen, gehört zu den wenige», die von den Ansiedlern einesneuen Landes selten vergessen werden. Sie steht in Verbindung mitden täglichen Beschäftigungen eines Volkes, welches oft die Axtoder Sichel bei Seite legte, wenn ein Hirsch durch den Wald jagte,wo sie Bäume fällten; oder wenn ein Bär i» ihre wenig kultivie-ren Wiesengriinde cindrang, um die Luft einer Lichtung zu schnup-pern, und sich ans Kundschaft zu legen, wie es mit dem Umsich-greifen der Eindringlinge stehe.

Bei dem gegenwärtigen Anlasse war der herkömmliche Brauchetwas beschleunigt worden, um sich auch Herrn GrantS Predigtzu Ruhe mache» zu können, welche für die jungen Schuhen nichtweniger Reiz hatte, als ihre dcrmalige Beschäftigung. Der Eigen-thümcr der Vogel war ein freier Neger, der sich für diesen Anlaßmit einer Menge von Geflügel versehen hatte, welches bewunde-rungswürdig geeignet war, den Appetit eines Epiknräcrs zu reizen,und die Geschicklichkeit der verschiedenen, allen Altersklassen an-gehörigcn Preisbcwcrber zu erproben. Für die jüngeren und be-scheideneren Schützen hatte er verschiedene Vögel untergeordnetenRanges ansgestellt, und bereits waren mehrere Schüsse sehr zudem pekuniären Vortheile des schwarzen Eigenthümers gefallen.Die Einrichtung des Festes war außerordentlich einfach und leichtverständlich. Der Vogel wurde mittelst einer Schnur an den Stumpfeiner großen Fichte angebunden, welcher an der dem Schützen zu-gekehrtcn Seite mit einer Axt flach gehauen war, um als Scheibezu dienen, an der sich die Geschicklichkeit jedes einzelnen Individuumsbenrthcilen ließ. Die Entfernung zwischen dem Stumpf und dem