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„.^N! man pnuvre roi!" flüsterte Monsieur Le Qnoi.
„Der Kongreß hat Geseke erlassen," fuhr Marmadnke mitErnst fort, „deren das Land sehr benöthigt war. Unter Anderemist es verboten worden, in gewisse» Strömen und kleineren Seenanders, als zu den geeigneten Jahreszeiten, mit Stcllnehen zufischen, und den Hirsch zur Tragezeit zu schießen. Das sind Gesetze,die jeder umsichtige Mann schon lange für nöthig erachtete; undich hoffe, es wird auch noch so weit kommen, daß Strafen aufdas nnzeitigc Fällen des Holzes gesetzt werden."
Der Jäger horchte ans diese Mittheilnug mit athemlvscr Auf-merksamkeit, und als der Richter geendet hatte, lachte er laut hinaus.
„Mag man da Gesetze machen, so viel man will, Richter,"rief er; „aber wer wird in den langen Svmmertagcn die Bergeund des Nachts die Seen bewachen? Wild ist Wild, und wennEiner welches findet, so darf er anctz schießen. Ich erinnere michschon seit vierzig Jahren her, daß dieses Recht in den Wälder»herrscht, und ich denke, ein altes Gesetz ist eben so viel werth,als zwei neue. Nur ein unerfahrener Jäger wird eine Gais mitdppi Kitzchen an der Seite schießen wollen, wenn nicht allenfallsseine Mokassins alt und seine Beinkleider zerrisse» sind, denn dasFleisch ist zu solcher Zeit nicht zu genießen. Aber eine Büchseknallt unter den Felsen am Scenfer hin oft so laut, daß manmeint, fünfzig seien zumal abgeschosscn worden; — cs würde dawohl schwer sein, zu sagen, wo der Mann steht, der den Drückerberührt hat."
„Mit dem Ansehen des Gesetzes bewaffnet, Meister Bnmppv,"crwicderte der Richter ernst, „kann eine wachsame Obrigkeit vieleUebelstände verhindern, die bisher vbgewaltet und das Wild be-reits so selten gemacht haben. Ich hoffe, noch den Tag zu erle-ben, wo das Eigcnthnmsrecht des Einzelnen an sein Wild eben soviel geachtet wird, als der Anspruch auf seine liegende» Gründe."
„Diese Eigenthnmsrechte und Ansprüche sind lauter Neuerungen",