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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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eine Stunde, dis endlich die Gäste ansstandcn, und sich anssfreundlichste verabschiedeten. An der Thnrc trennten sie sich, undMohegan schlug den Weg nach dein Dorfe ein, während derJüngling dem Sec znging. Der Geistliche blieb vor seinem Hansestehen, und sah der dahingleitenden Gestalt des alten Häuptlingsnach, der sich mit einer für seine Jahre erstaunlichen Geschwin-digkeit in dem tiefen Pfade hinbewcgte: sein schwarzes, starresHaar war noch über dem durch die Wollendccke gebildeten Ballensichtbar, der sich bisweilen in dem Silberlichte des Mondes kaumvon dem Schnee unterscheiden ließ. An der hintern Seite desHanfes befand sich ein Fenster, welches sich nach dem See hinöffnete; und hier wurde Luise von ihrem Vater gefunden, wie sieaufmerksam in der Richtung der östlichen Berge nach irgend einemGegenstand blickte. Er näherte sich ihr, und bemerkte die Ge-stalt des jungen Jägers in der Entfernung von einer halben Meile,wie sie mit großen Schritten über das weite Schneeseld, welchesdas Eis bedeckte, gerade nach der Stelle hinstreiste, wo, wie erwußte, Lederstrnmpss Wohnung am Rande des See's untereinem Felsen lag, dessen Gipfel mit Fichten und Tannen bedecktwar. Im nächsten Augenblick verloren sich die Umrisse des Frem-den in dem Schatten übcrhängender Bäume, und kamen nichtwieder znm Vorschein.

Es ist wunderbar, wie lange sich die Neigungen des Wildenin diesem merkwürdigen Geschlecht» sortpflanzen," sagte der guteGeistliche;aber wenn er sortfährt, wie er angcfangen, so wirder dennoch znlctzc Herr darüber werden. Erinnere mich daran,Luise, daß ich ihm bei seinem nächsten Besuche die Predigt,gegendie Gefahren des Götzendienstes' leihe."

Gewiß, lieber Vater, Sie glauben nicht, daß er je zu derGottesverehrnng seiner Vorfahren znrückkehrt?"

Nein, mein Kind," entgegnete der Diener der Kirche, indemer seine Hand mit einem liebevollen Lächeln auf ihre gelben Locken