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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
Seite
156
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schüttelte die Masse schwarzer Haare von seiner Stirne undnäherte sich Herrn Grant, welchem er die Hand entgegenstreckte,indem er ihn zugleich feierlich anredete:

Vater, ich danke dir. Die Worte, die du gesprochen hast,seit der Mond anfgcgangen ist, sind aufwärts gestiegen, und dergroße Geist ist erfreut. Was du deinen Kindern gesagt hast,werden sie nicht vergessen und gut sein." Er hielt einen Augen-blick inne; dann richtete er sich mit der ganzen Wurde einesindianischen Häuptlings ans und fuhr fort:

Wenn Chingachgook so lange lebt, um der nntcrgehendenSonne nachzuziehcn zu seinem Stamme, und der große Geist ihnüber die Seen »nd Berge führt mit dem Athem in seinem Körper,so wird er seinen Leuten die Worte sagen, die er gehört hat, und siewerden ihm glauben, denn wer kann sagen, daß Mohegan je gelogen?"

Verlass' dich ganz auf die göttliche Gnade," erwiederte HerrGrant, dem das stolze Selbstgefühl des Indianers ein wenig un-passend schien,und sie wird dich nie verlassen. Wenn das Herzmit der Liebe zu Gott erfüllt ist, so kann die Sünde keine Wur-zel fassen. Doch Ihnen, junger Mann, bin ich nicht nur inGemeinschaft mit denen, welchen Sie diesen Abend auf dem Bergedas Leben gerettet, zu Danke verpflichtet, sondern Sie verbindenmich auch auf's Nene durch Ihr anständiges und frommes Be-nehmen, durch das Sie mir während des Gottesdienstes in einemsehr drückenden Augenblicke zu Hilfe kamen. Es ist so selten, indiesen Wäldern einen Mann von Ihrem Alter und Aeußern zufinden, der mit unserer heiligen Liturgie so ganz vertrant ist, daßdieser Umstand auf einmal die Entfernung zwischen uns anfhebtund ich Sie nicht länger als einen Fremden betrachten kann. Siescheinen den Gottesdienst ganz genau zu kennen, denn ich bemerkte,daß Sic nicht einmal ein Buch hatten, obgleich der gute HerrJones an mehreren Stellen welche anflegcn ließ."

Es wäre sonderbar, wenn ich mit dem Gottesdienst unserer