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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Bewegungsorgane von dem Schnee befreie, der nothwendig denDeinen eines Fußgängers anhaften muffte. Dann folgten lautloseTritte und man gewahrte Mohegan, der von Lederstrumpf unddem jungen Jäger begleitet in das Gotteshaus kam.

Der Indianer bewegte sich mit feierlichem Ernste durch denRaum, und da er neben dem Richter einen leeren Sitz bemerkte,so nahm er denselben mit einer Miene ein, welche das Bewußt-sein seiner eigenen Wurde bekundete. Hier blieb er, die Wolken-decke so dicht um sich schlagend, daß sie einen Theil seines Ge-sichtes verbarg, den ganzen Gottesdienst über unbeweglich und intiefer Aufmerksamkeit sitzen. Natty ging an dem Stuhle vorbei,dessen sich sein rvther Gefährte so unumwunden bemächtigt hatte,und setzte sich ans das Ende eines Hvlzblockes, der in der Nähedes Feuers lag, wo er, mit der Büchse zwischen seinen Beinen,anscheinend nicht sehr erfreulichen Betrachtungen nachhing. DerJüngling fand einen Sitz unter der Versammlung, und das frühereSchweigen trat wieder ein.

Herr Grant stand nun auf und begann den Gottesdienst mitdem erhabenen Ausspruch des Propheten:

Der Herr ist in seinem heiligen Tempel, laßt die ganze Erdevor ihm schweigen." Richards Beispiel war unnvthig, um dieGemeinde zu lehren, daß sie anfstehen solle, da schon der feier-liche Ernst des Geistlichen wie eine Zaubergewalt diese Wirkunghervorbrachte. Nach einer kurzen Pause fuhr Herr Grant in einerernsten und erhebenden Mahnung fort. Man hörte nichts, als dietiefen und cindringenden Worte des Redners, wie er langsam einenText erklärte, bis unglücklicher WeiseRichard etwasVergessenes einfielund er ans den Zehen seinen Play und das Schiff der Kirche verließ.

Als der Geistliche im Gebete seine Kniee beugte, ahmte dieGemeinde in so weit dem Beispiele nach, daß sie ihre Sitzewieder einnahm; aber keine Bewegung desselben konnte sie vermögen,im Laufe dieses Abends zum zweiten Male in Masse aufzustehen.

Die Ansiedler. 10