141
Der Franzose, welcher Benjamins Erwiedernng in der hnmori,'ti-schen Weise des gnten Tones hingenommen halte, die kein anderesGefiihl, als das des Mitleids mit der Unwissenheit in ihm anf-kommen ließ, verbengte sich znstimmend und folgte seinem Begleiter.
Hiram und der Majordomo bildeten den Nachtrab. Letztererbrummte übrigens noch, als er das Bethans betrat ^
„Wenn der König von Frankreich eine Residenz hat, die sichmit St. Paul messen kann, so will ich sie fressen. Nein, es istmehr, als Fleisch und Blut ertragen kann, wenn ein Franzose soüber eine englische Kirche abspricht. Squire Doolittle, ich habeeinmal zwei von ihnen an einem Tage auspeitschen helfen —hübsch gebaute, nette Fregatten mit stehenden Bramsegeln undneumodischem Geschütz vor ihren Pforten — mein Seel, wenn sienur Engländer an Bord gehabt hätten, sie hätten's mit demTeufel anfnehmen können."
Mit diesen ominösen Schlußworten im Munde trat Benjaminin die Kirche.
Eilftes Kapitel.
Und Thoren, nur der Spottlust wegen hier.
Ergriff der Andacht heilige Gewalt.
Goldsmith.
Ungeachtet Richards und Benjamins vereinter Bemühungenwar der Raum immer nur ein äußerst schmuckloser Tempel. Rohgezimmerte und äußerst unbequeme Bänke standen in Reihen da,um die christliche Versammlung aufzunehmen, während in der Mitteder Seircnwand ein schlechter, nnbemaltcr Kasten stand, der dieKanzel vorstellcn sollte. Eine Art Lesepult befand sich an der vor-deren Seite dieser Rcdnerbühne, und ein kleiner, mit schneeweißerdamascirtcr Leinwand bedeckter Mahagonytisch, ans dem Hause desRichters, stand ein wenig seitlich, um die Stelle eines Altars zu