nach der dortigen Sitte zn richten. Die Paulskirche habe ichfreilich nie gesehen, weil sie von der Radcliffcstraße und von denDocken zu entfernt liegt; aber doch weiß Jedermann, daß es dasherrlichste Gebäude der Art in der ganzen Welt ist. Was übri-gens unsere Kirche hier betrifft, so will ich gerade nicht sagen,daß sie der dortigen nachsteht, denn ich glaube nicht, daß sie ihr aneinem Ende so ähnlich sieht, wie derNordkaper einem grönländischenWallfisch; und doch ist hier der ganze Unterschied nur in der Große.Monschnr Ler Qnaw hier hat sich in sremden Ländern nmgesehen,und obgleich dieß etwas Anderes ist, als wenn man immer znHanse bleibt, so muß er doch in Frankreich auch Kirchen gesehenhaben, und sich daher einen kleinen Begriff machen können, waseigentlich zn einer Kirche gehört. Ich frage daher den Monschnr,ob sie nicht ein ganz hübsches kleines Ding ist?"
„Es is serr geeignet für die Umständ," sagte der Franzose —„sehr viel Umsicht — aber es gibt in die katholische Land, daßsie bau die — wie hcißt's — a — a — a — la Prämie l'ätlmärals— die groß Dom. 8aint I'nul a Uonüres is serr schön — trbsbelle, tres xr.ancle — was sic nenn groß; aber lllonslenr Len,Mi'ünnnW-moi, sie is nicht so viel als ktotre-Ilame.
„Ah, Monschnr, was sagen Sie da!" rief Benjamin — „dieSankt Panlskirchc nicht so viel als ein Damm? Vielleicht glau-ben Sie auch, der königliche Billy sei kein so gutes Schiff, alsder Billy von Paris? Und doch schmiert er zwei solche ans, seidas Wetter, wie es wolle."
Da Benjamin eine ziemlich drohende Stellung angenommenhatte, und mit seiner Hand, an der er ein Ueberbein, halb so großals Monsieur Le Qnoi's Kopf, hatte, in der Luft hernmfnchtelte,so hielt es Richard für zeitgemäß, sein Ansehen geltend zu machen.
„Still, Benjamin, still!" sagte er, „Ihr habt Monsieur LeQuoi nicht recht verstanden, und vergeht Euch. — Doch da kömmtHerr Grant. Gehen wir hinein, ehe der Gottesdienst anfängt."