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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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hcrablassen wollten, eine so eifrig gesuchte Wurde auf die ameri-kanischen Sendlinge zu übertragen. Zeit, Geduld und Eifer be-seitigten jedoch jedes Hindernis;, nnd die hochwürdigen Herren deramerikanischen Gemeinden kehrten endlich als erste Würdenträgerder sichtbaren Kirche zu ihren harrenden Diöcesen zurück. Nunwurden Priester und Diakone ordinirt, nnd Missionäre ansgeschickt,um die erlöschende Flamme der Andacht bei denjenigen Kirchen-angehörigen, die durch ihren Aufenthalt in neuen nnd noch unbe-kannten Distrikten des gewöhnlichen Kultus beraubt waren, wie-der anznfachen.

Zu der Zahl der Letzteren gehörte Herr Grant. Er war in denStrich geschickt worden, dessen Hanptort Templeton war, nndMarmaduke hatte ihn freundlich eingeladen, seinen Wohnsitz in demDorfe zu nehmen ein Ansinnen, welches durch Richards glau-benscifrigcs Drängen sehr unterstützt wurde. Mau errichtete fürden Geistlichen und seine Familie eine kleine bescheidene Wohnung,und sein Einzug in dem Dorfe hatte nur einige Tage vor demAugenblicke stattgefunden, welcher ihn dem Leser zum Erstenmalevorführte. Da seine Doktrine den meisten Einwohnern noch ganzneu war, und zufällig ein Geistlicher von einem andern Bekcnnt-niß, der einen Zögling an die Akademie geliefert, das Feld vorn-weg eingenommen hatte, so mußte der neue Ankömmling am erstenSonntage schweigend znsehen; aber nun sei» Nebenbuhler einemMeteore gleich, die Luft mit dem Licht seiner Weisheit erfüllend,wieder verschwunden war,erhieltRichard dcuAnftrag, derGemeinde zuverkündigen, das; der hochwürdige Herr Grant am Vorabende desheiligen Christfestes in dein Saale der Akademie zu Templeton öffent-liche» Gottesdienst nach dem Ritus der englisch-protestantischenKirche abhaltcn werde. Diese Ankündigung veranlagte eine großeBewegung unter den Anhängern der verschiedenen Sekten. Einigewaren neugierig, was wohl dabei hcrauskommen würde; anderespöttelten darüber; bei weitem der größere Theil aber, eingedenk