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Richard hatte übrigens im Grunde doch eine große Verehrungvor Mohegans Kenntnissen, zumal in Behandlung äußerlicher Ver-letzungen; er unterdrückte daher seinen Wunsch, sich eine wichtigeBetheilignng bei der Operation beizulegen, und näherte sich demIndianer mit den Worten:
„Schön, schön, mein lieber Mohega», es frent mich rcchr, daßdu hiehcr kömmst. Ich liebe einen regelmäßigen Arzt, wie denDoktor Tvdd, wo es gilt, in s Fleisch zu schneiden, und einen Ein-geborenen, wo es an das Heilen der Wunde geht. Erinnerst dudich noch der Zeit, John, wo ich und.du den Knochen von NattyBnmppo's kleinem Finger einrichtetcn, den er beim Sturze vondem Felsen gebrochen hatte, als er es versuchte, das ans die Klippengefallene Rebhuhn z» hole»? Es ist mir noch immer nicht klar, obich oder Natty den Vogel schoß. Er feuerte zuerst, und der Vogelduckte, kam aber wieder auf, als ich den Drücker rührte. Jeden-falls würde ich die Ehre angesprochen haben, wenn nicht Nattygesagt hätte, das Loch sei zu groß für Schrot, und er habeans seiner Büchse nur eine einzige Kugel abgescnert; dies; ist abernoch kein Beweis, denn das Gewehr, welches ich damals hatte,zerstreute seine Ladung nicht, und ich habe es schon beim Scheiben-schießen ein Loch, gerade wie von einer Büchsenkngel, durch einBrett bohren sehen. Soll ich dir helfen, John? Du weißt, ichhabe einiges Geschick zu solchen Dingen."
Mvhegan hörte diese Auseinandersetzung ruhig an, und alSRichard geschloffen hatte, hielt er ihm das Körbchen, in welchemsich seine Arzneikräntcr befanden, hin, indem er ihm durch eineHandbewegnng zu verstehen gab, daß er es halten möchte. HerrJones fügte sich bereitwillig in diesen Dienst, und so oft er nach-her von diesem Falle sprach, pflegte er zu sagen: „Doktor Tvddund ich schnitten die Kugel heraus, und ich und Indianer Johnverbanden die Wunde."
Der Patient konnte allerdings unter Mohegans Händen viel