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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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sein» Hilfe i» Anspruch zu nehmen. Die Täuschung mar jedochnur momentan, und sein Ange schweifte rasch nach dem ernsten undwürdevollen Angesicht des Vaters, sodann nach dem nmherstolzi-renden Richard, der, um seinen Unmnth über die Zurückweisungdes Jagers abznkühlen, mit langen Schritten in der Halle hin undher ging, und mit seiner Peitsche knallte; von diesem auf denFranzosen, der seit mehreren Minuten, mit einem Stuhle für dieDamein der Hand, unbeachtet dastand; dann auf den MajorHartmann, der ganz kaltblütig eine drei Fuß lange Pfeife aneinem der Kronleuchter anzündete; dann auf Herrn Grant, der beieinem der Seitenlichter in das Lese» eines Manuskripts vertieftwar; dann auf Nemarkable, die mit gekreuzten Armen dastand,und mit einem Blicke voll Bewunderung und Neid den Anzug unddie Schönheit der jungen Dame musterte; dann auf Benjamin, dermit in die Seite gestemmten Armen seinen viereckigten kleinenKörper auf den gespreizten Beinen balancirte, und dabei dieGleichgültigkeit eines Mannes an den Tag legte, der mit Wundenund Blutvergießen vertrant war. Aber alle Personen schienen un-verletzt, und der Operateur begann wieder frei zu athmen. Ehe erjedoch seine Musterung znm zweiten Mal vornehmen konnte, trat derRichter ans ihn zn schüttelte ihm freundlich die Hand und sprach:

Du bist willkommen, lieber Doktor; in der That sehr will-kommen. Hier ist ein Jüngling, der deines Beistandes bedarf,weil ich so unglücklich war, ihn heute Abend zn verwunden, alsich nach einem Hirsch geschossen."

Du nach einem Hirsch geschossen, Duke?" unterbrach ihnRichardha, ha! nach einem Hirsch geschossen? Meinst du,man könne Etwas verordnen, ohne das; man den ganzen Thatbe-stand weist? Aber so geht es immer mit gewissen Leuten; siemeinen, man könne einen Arzt eben so ungestraft hintergeheu,als einen andern Menschen."

Allerdings habe ich nach dem Hirsch geschossen," entgegnete