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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
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Stirne. Die Miene n»d der Ausdruck dieses stolz über den rauhenund sogar wilden Anzug, der die übrige Gestalt verbarg her-vorragenden Körpertheils verkündigte nicht nur Vertrautheit miteinem Glanze, den man in diesen neuen Ansiedelungen für un-übertrefflich hielt, sondern schien sogar einige Verachtung überdie prunkvolle Umgebung auszudrücken.

Die Hand, in der er die Mütze hielt, ruhte leicht ans Elisa-beths kleinem, mit Elfenbein ansgelegtem Piano eine Stel-lung, in welcher sich weder bäurische Blodigkeit, noch anstößigeDreistigkeit ansdrückte. Nur ein einziger Finger berührte dasInstrument, als fühle er sich vor einem solchen heimisch. Seinanderer Arm mar der ganzen Länge nach ansgestreckt, und dieHand umfaßte den Lauf seiner langen Büchse mit fast konvulsivi-scher Kraft. Diese Haltung war eine unwillkürliche, und beruhteaugenscheinlich auf einem Gefühl, das weit tiefer lag als einegewöhnliche Verwunderung. Sein Aenßeres zeichnete ihn, nament-lich um der unscheinbaren Bekleidung willen, ganz von der ge-schäftigen Gruppe der klebrigen ans, die sich an dem andern Endeder Halle hin und her bewegten, um die Ankömmlinge mit Bewill-kommnnngsgrüßen zu empfangen, wie denn auch Elisabeth dieeinzige zu sein schien, welche ihn beachtete. Die Falten ans derStirn des Fremden mehrten sich, während sich seine Angen langsamvon einem Gegenstand nach dem andern bewegten. Für Augen-blicke überflog sein Gesicht ein trotziger Zug, der aber dannschnell wieder irgend einer schmerzlichen Erregung Raum zu gebenschien. Er beugte den ansgestrcckten Arm, brachte die Hand vorsein Gesicht, und ließ den Kopf auf dieselbe sinken, wodurch seinewunderbar sprechenden Züge bedeckt wurden.

Aber, lieber Vater, wir vergessen ganz und gar des fremdenHerrn, den wir mitgenommen haben, um ihm Beistand leisten zu lassen,und dem wir jede Aufmerksamkeit schuldig sind," begann Elisabeth.

Aller Augen wandten sich auf Einmal nach der Richtung, wo-