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ganze Gesellschaft begann nnn die zahllosen Ueberkleider, welchesie znm Schatze gegen die Kälte getragen, abzulegen.
Während dieses Geschäftes besprach sich Richard flüchtig mitden verschiedenen Domestiken, und ließ gelegentlich gegen denRichter eine Bemerknng über den Hirsch fallen; da sich aber insolchen Augenblicken seine wirren Worte nur wie eine Klavierbe-gleitung, d. h. wie Etwas, das man hört, ohne daß man daraufachtet — ansnahmen, so wollen wir uns die Muhe Ersparen,dieselben hier anfznfiihren.
Sobald Nemarkable Pcttibone ihren Antheil an dem Belcuch-tungsgeschäfte ausgeführt hatte, kehrte sie unter dem Vorwände,die abgelegten Kleider in Empfang zu nehmen, zu Elisabeth zurück,obgleich sie eigentlich dabei mehr von ihrer Neugierde und demvon Eifersucht nicht freien Wunsche geleitet wurde, das Acußcreder Dame zu bcaugeuscheiuigcu, welche sie nunmehr ihrer Ober-herrlichkeit in der Hauswirthschaft berauben sollte. Die Haus-hälterin fühlte sich nicht wenig betroffen, als nach Beseitigungder Ueberschnhe, des Mantels, des Oberkleides und der Shawle —endlich der große, schwarze Kapnchon abgelegt wurde, und dieschwarzen Ringeln, glänzend wie das Gefieder des Raben, dasschone Haupt und die gewinnenden Züge der jungen Dame um-spielten. Nichts konnte schöner und fleckenloser sein, als ElisabethsStirne, ans der sich Frohsinn und Gesundheit ausdrückte. IhreNase hätte man eine griechische nennen können, wäre nicht durcheine sanfte Krümmung dem Antlitz an Charakter beigclegt worden,was ihm dadurch an Schönheit benommen wurde.Jhr Muud schien demersten Blicke nur für die Liebe geschaffen; aber sobald sich dessenMuskeln bewegten, so mischte sich der ganze Ausdruck frauenhafterWürde in das leichte Spiel weiblicher Anmuth: er sprach nichtfür das Ohr allein, sondern auch für das Auge. Ihre Gestalt war vonetwas mehr als mittlerer Größe, ein Erbstück ihrer Mutter, undfür ihr Alter erschienen ihre Formen ziemlich voll und gerundet.