Theil aus der Stadt mitgebraesit, zum Theil von den Handwer-ker» Templctons verfertigt worden waren. Da stand ein Seiten-tisch von Mahagoni, mit Elfenbein eingelegt, und mit ungeheuerenblanken Messtnghandgriffen versehen, der unter der Last des Silber-geschirrs fast znsammenbrach. Zn der Nahe desselben befand sicheine Reihe ungeheurer Tische ans wildem Kirschbaum, als passendeSeitenstücke zu dem vorhin erwähnten, ans dem thenrcn eingeführ-ten Holze gefertigten, aber einfach und ohne Verzierungen. Ge-rade gegenüber mar eine kleinere Tafel von lichtem gefärbtem Holze,durch das sich die Adern des Gcbirgs-Ahorn in schönen Wellen-linien hinzogen. Nahe dabei in einer Ecke des Saals stand eineschwere, altmodische Wanduhr mit einem Mesfingziffcrblatt, die ineinem hohen, ans dem Wallnnßbanme der Seeküste gefertigten Kasteneingcschlossen war. Ein ungeheures Kanapee oder Sopha mithellgedrncktem, indianischem Kattun ansgeschlagen, nahm fast zwan- »zig Fuß an der Seitenwand der Halle ein, während gelb bemaltehölzerne Sessel, von nicht sehr sicherer Hand mit schwarzen Linienverziert, nebst anderen Möbelstücken auf der entgegengesetzten Seiteanfgestellt waren. Ein Fahrcnheit'scherThcrmom etcr nebst beigefügtemBarometer in einem Mahagoni-Gehäuse hing in einiger Entfernungvon dem Ofen an der Wand, und wurde von Benjamin jede halbeStunde mit bewunderungswürdiger Genauigkeit zu Rathe gezogen.Zwei kleine gläserne Kronleuchter waren in gleichen Entfernungenzwischen dem Ofen und den Thüren, welche sich oben und untenan der Halle befanden, anfgehängt, und vergoldete Wandleuchterstaken in dem Schnitzwerk der zahlreichen Seitenthürcn, die nachbenachbarten Zimmern führten. Richards Architektonik hatte hierNischen mit Spitzbögen angebracht, in deren Mitte sich je einPicdestal mit einer kleinen, ans schwarzem Stuck geformten Büstebefand: — dieWahl desStyls, wie die derBüste» waren ganzHerrnJones anheim gefallen. In der einen Nische stand ein Homer in sprechen-der Aehnlichkeit, wie Richard versicherte, wie Jeder sehen mußte,
Die Ansiedler. g