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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
Seite
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Ehre zu schätzen, wen» du, ein Siebeuzigcr, einem Füufuudvicrzigerentgegen gehst. Monsieur Le Qnoi, Ihr gehorsamster Diener.Herr Grant" er lupfte dabei seine Mutzeick, suhle michIhne» sehr verbunden für Ihre Aufmerksamkeit. Meine Herren,ich habe die Ehre, Ihnen meine Tochter vorznstellen. Ihre Na-men sind ihr bereits hinreichend bekannt."

Willkommen, willkommen, Richter," sagte der Aeltcre von derGesellschaft mit auffallend deutschem Accent.Miß Betty wirdmir doch einen Kuß erlauben?"

Mit tausend Freuden, mein guter Sir," rief die weicheStimme des Mädchens, die in der reinen Luft der Berge, trotzRichards lautem Schreien, wie ein Silberglöckchcn tönte.Ichhabe immer einen Kuß für meinen alten Freund, Major Hartmann."

Inzwischen hatte sich der Herr auf dem Vordersitze, der vonMarmadnke als Monsieur Le Qnoi angeredet worden, nicht ohneMühe und unter Beihilfe des Bockes, auf den er seine Handstützte, sammt seiner Masse von Unterkleidern in dem Sleigh anf-gerichtet, und lüpfte nun mit einer höflichen Verbeugung gegenden Richter und einer tiefen gegen Elisabeth die Mütze.

Bedecke deinen Schädel, Franzmann, bedecke deinen Schädel,"rief der Roffebändiger, der Niemand anders als Herr RichardJones war;bedecke deinen Schädel, sonst erfrieren dir die paarLocken, die noch auf demselben vegetiren. Wäre Absalvns Kopfso dünn mit Haaren besäet gewesen, wie der deinige, so könnteer heutigen Tages noch leben."

Richards Scherze verfehlten nie, ein Gelächter zu veranlassen,denn gewöhnlich erwies er schon in eigener Person seinem Witze dieseEhre, und auch dießmal begleitete er seine Worte mit einem herz-lichen Lachen, mährend Monsieur Le Qnoi mit einer höflichenErwiederung dieses Heiterkeitsansbrnches seinen früheren Playeinnahm. Der Geistliche, denn ein solcher war das als Herr Grantbezeichnet! Glied der Gesellschaft, begrüßte die Ankömmlinge gleich-