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ne» Unterkleidern deutete, aus dem große Tropfen Blutes her-vordrangcn.
„Guter Gort!" rief der Richter cutseht; „habe ich hier wegeneiner wcrthloseu Großthuerei die Zeit vergeudet, mährend einNebeniuensch durch meine Hand leidet, ohne eine Klage laut werdenzu lassen? Aber schnell — geschwinde — in den Slcigh — es istnur eine Meile bis zum Dorf, wo man wnndärztlichen Beistandhaben kann. Alles Nöthige soll ans meine Kosten besorgt werden,und du sollst bei mir bleiben, bis deine Wunde geheilt ist - ja,und auch nachher noch — für immer!"
„Ich danke für die gute Absicht, aber ich muß das Anerbietenablehnen. Ich habe einen Freund, der sich beunruhigt fühlenwürde, wenn er erführe, daß ich verwundet und fern von ihm bin.Die Beschädigung ist nur leicht, und hat keinen Knochen verletzt;aber ich denke, Sir, Sie werden mir jetzt meine Ansprüche ansdas Wild gelten lassen."
„Gelten lassen?" wiederholte der' bewegte Richter. „Ich gebedir hiemit ans immer das Recht, Hirsche, Bären, und was dirbeliebt, in meinen eigenen Wäldern zu schießen. Lederstrnmpf warbis jetzt der einzige Mann, dem ich dieses Privilegium ertheilte,und die Zeit ist wohl nicht mehr ferne, wo es von Werth seinwird. Aber ich will Euch den Hirsch abkanfen — da, diese Notewird dich für deinen und meinen Schuß bezahlen."
Der alte Jäger richtete sich während dieser Unterredung stolzauf, wartete jedoch, bis der Andere ansgeredet hatte, und sprachdann vor sich hin:
„Es leben Viele, welche behaupten, daß Nathanacl Bnmppo'sRecht, ans diese» Bergen zu schießen, älter sei, als MarmadnkeTcmple's Recht, es ihm zu verbieten," waren seine Worte. „Aberwenn es überhaupt hierüber ein Gesetz gibt — und wer hätte jevon einem gehört, welches einem Manne untersagt, einen Hirschzu schießen, wo es ihm beliebt? - aber wenn es überhaupt ein