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verglichen mit den sanften Tönen der Mädchen, und seine kunstge-rechten Weisen besaßen wenigstens für die Obren Derer, an welchesie sich vornehmlich wandten, das Uebergcwicht leichteren Verständ-nisses. Er endete das heilige Lied, wie er es angefangen hatte,mitten unter ernstem feierlichem Schweige».
Als jedoch der Schluß des Gesangs in den Ohren seiner Zu-hörer verhallt war, verriethen die geheimen, schüchternen Blickeder Angen, und die allgemeine, wenn gleich unterdrückte Be-wegung nnter den Versammelten, daß man von dem Vater derVerstorbenen einige Worte erwartete. Mnnro schien zu fühlen,daß auch für ihn die Zeit gekommen sei, vielleicht die größteAnstrengung zu machen, deren die Mcnschennatur fähig ist. Erentblößte sein graues Haupt und schaute fest und mit gefaßterMiene auf die ihn umgebende scheue und ruhige Volksmenge.Dann winkte er dem Kundschafter mit der Hand und sprach:
„Sagt diesen guten, liebreichen Mädchen, daß ein schwacherGreis, dessen Herz gebrochen, ihnen seinen Dank abstatte. Sagtihnen, daß das Wesen, welches wir Alle verehren, wenn auchunter verschiedenen Namen, ihrer Liebe gedenken wird: daß dieZeit nicht mehr ferne sein kann, wo wir Alle ohne Unterschieddes Geschlechts, des Ranges oder der Farbe, um seine» Thronversammelt sein werden."
Der Kundschafter hörte diese Worte, die der Veteran mitzitternder Stimme sprach, aufmerksam an, und schüttelte, alser zu Ende war, langsam das Haupt, als ob er an ihrer Wirk-samkeit zweifelte.
„Ihnen dies mitzutheilen," sprach er, „hieße so viel, als wennich sagte, daß der Schnee nicht im Winter komme, oder dieSonne am wärmsten scheine, wenn die Bäume ihres Laubes baarsind."
Er wandte sich zu den Weiber» und drückte ihnen Munro'sDankbarkeit ans, wie er es der Fassungskraft seincrZuhörerinne»