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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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einen finsteren, festen Blick ans Le Snbtil, nnd sei» Auge verricth,was er gethan haben würde, hatten ihn nicht seine Kräfte gänz-lich verlassen. Magna ergriff de» kraftlosen Arm, des zn jedemWiderstande unfähigen Delawaren und stieß ihm dreimal seinMesser in den Busen; dann erst fiel das Schlachtopfer, den Blickimmer noch mit einem Ausdruck der tiefsten Verachtung auf denFeind geheftet, todt zn seinen Fußen nieder.

Erbarmen! Erbarmen, Hurone!" rief Hcyward von oben, inTönen, die vor Entsetzen beinahe erstickten,Hab' Erbarmen, unddu sollst Erbarmen finden!"

Das blutige Messer nach dem stehenden Jünglinge schlendernd,stieß der siegreiche Magna ein so grimmiges, wildes, nnd zugleichfrohlockendes Geschrei aus, daß der Ruf wilden Triumphes sogarbis zu den Ohren der Krieger drang, welche tausend Fuß unterihm im Thale fochten. Ein Schrei ans dem Munde des Kund-schafters antwortete, nnd seine hohe Gestalt eilte über die gefahr-vollen Felsenklippen, mit so kühnem, rastlosem Schritte ans LeSubtil zu, als ob er die Gabe, in der Luft zu wandeln be-säße. Als aber der Jäger die Scene eines so gransenhaftenMordes erreicht hatte, waren die Todten allein ans derFelsenspitze.

Sein kühnes Auge warf einen einzigen Blick ans die Schlacht-opfer und überschaute dann die Schwierigkeiten der vor ihm an-steigenden Felsenhöhe. Ans der Höhe des Berges stand, geradeam Rande des sckwindliche» Absturzes, in furchtbar drohenderStellung eine Gestalt mit hoch emporgehobene» Armen. Ohnedie Person näher zu betrachten, erhob Hawk-eye seine Büchse;aber ein Felsstück, das einem der Flüchtlinge unten auf den Kopfgeworfen ward, zeigte das vor Entrüstung glühende Antlitz desehrlichen Gamnt. Jetzt kam Magna aus einer Felsenspalte hervor,schritt mit gleichgültiger Ruhe über die Leiche seines letzten Ge-fährten, übersprang einen weiten Felsenriß und klomm an einer

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