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Trennung der feindlichen Streitkräfte, von welchen ein Theil zurBehauptung der Fronte eilte. Hier war, wie sich jetzt zeigte, derHauptpunkt der Vertheidigung.
Mit seiner Stimme und durch eigenes Beispiel die Mann-schaft ermunternd, gab jetzt Hawk-eyc die Weisung, ans denFeind loszustürzen. Der Angriff bestand bei einer so kunstlosenWeise, Krieg zu fuhren, allein darin, von Versteck zu Versteckzu springen, näher und näher an den Feind: dies geschah als-bald und mit Glück. Die Hnronen mußten sich zurückziehen,und die Scene des Kampfes zog sich reißend schnell von dem offe-nen Waldgrnnde, auf dem sic Anfangs gewesen war, nach einemDickichte, wo die Angegriffenen sich wieder halten konnten. Hierspann sich der Streit hartnäckig fort: wie es schien, mit zweifel-haftem Ausgang. Von den Delaware» war zwar noch Niemandgefallen, aber ihr Blut floß reichlich, in Folge ihrer unvortheil-haften Stellung.
In diesem bedenklichen Augenblick gelang cs Hawk-cye hinterdenselben Baum zu schlüpfen, der auch Heyward deckte; die mei-sten seiner Krieger waren im Bereiche seiner Stimme, etwas zurRechten, wo sie ein rasches, aber wirkungsloses Feuer auf ihregeschützten Feinde unterhielten.
„Ihr seid noch ein junger Mann, Major!" sprach der Kund-schafter, indem er des Wildtödters Kolben auf die Erde senkteund, von seinen Mühen etwas erschöpft, sich auf das Rohrstützte; „und es kann Euch einmal beschieden werden, Truppengegen diese Schelme, die Miugo's, zu führen. Hier habt Ihrdie ganze Philosophie eines Jndianerkampfes! Sie besteht haupt-sächlich in einer flinken Hand, einem scharfen Auge und einerguten Deckung. Nun, wenn Ihr eine Compagnie königlicherAmerikaner hier hättet, was würdet Ihr sie unter diesen Umstän-den thnn lassen?" --
„Das Bajonett müßte eine Bahn brechen!"