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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Vertrauen verdiene. Als er fand, daß sein Freund günstig auf-genommen wurde, stellte er zwanzig Krieger unter seinen Befehl,gleich ihm rüstig, gewandt und entschlossen. Dann erläuterte erden Delawaren Heywards Rang bei den Truppen der Jengeese,und bot ihm eine eben so wichtige Stelle an. Duncan aberlehnte den Antrag ab und erklärte sich bereit, an der Seite desKundschafters als Freiwilliger zu kämpfen. Nach diesen Bestim-mungen wies Uneas mehreren eiugebornen Häuptlingen ihre Ob-liegenheiten an, und gab, da die Zeit drängte, das Zeichen zumMarsche. Schweigsam, aber mit Freuden gehorchten mehr dennzweihundert Krieger. Ihr Eintritt in den Wald blieb vollkom-men nnangesochten: sie begegneten keinem lebenden Wesen, dassie hätte beunruhigen oder ihnen Aufschluß geben können, bis siean die Verstecke ihrer eigenen Kundschafter gelangten. Hier wurdeHalt gemacht, und die Häuptlinge versammelten sich zu flüstern-der Bcrathnng. Verschiedene Operationsplane wurden vorge-schlagen, doch keiner von der Art, daß er mit den Wünschenihres feurigen Anführers zusammenstimmte. Wäre Uneas demDrange seiner Neigung gefolgt, so hätte er, ohne einen Augenblickzu zögern, seine Gefährten znm Angriff geführt und den Kampfmit einem Male entschieden; ein solcher Gang aber wäre mit derGewohnheit und Ansicht seiner Landsleute in zu grellem Wider-spruch gestanden. Er war daher genöthigt, eine Vorsicht zu be-obachten, die er in seiner jetzigen Stimmung verwünschte, undRathschlägc anznhören, die seinen feurigen Geist in Entrüstungversetzten, wenn er Cora's Gefahr und Magua's Uebermuth leb-haft gedachte.

Nach einer unbefriedigenden Bcrathnng von einigen Minutensahen sie von feindlicher Seite her einen einzelnen Mann schein-bar so eilig an sie herankommen, daß sie glaubten, er könnte einBote mit Friedens-Vorschlägen sein. Als sich der Fremde aberdem Versteck, hinter welchem die Delawaren der Bcrathnng