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an ihrem eignen Flusse leben: der Mann endlich, de» die Irokesen,ohne alle Gewähr von mir, der doch am meisten dabei betheiligtist, .die lange Buchse' zu betiteln sich erlaubt haben."
Die Angen aller Anwesenden, welche bisher Dnnealsis Personmit ernstem Blicke gemessen hattczi, wandten sich nun augenblick-lich ans die aufrechte, eisenfeste Gestalt des neuen Prätendentenfür jene ausgezeichnete Benennung. Es fiel keineswegs ans, daßsich zwei Individuen fanden, welche eine so hohe Ehre anznspre-chen Miene machten: denn Betrüger waren unter den Eingebor-nen, wenn auch selten, doch nicht unbekannt. Aber dennoch warcs wesentlich für den gerechten und strengen Sinn der Delawa-re», hier jeden Jrrthnm zu zerstören. Einige ihrer älteren Män-ner gingen bei Seite mit sich zu Rathe, und schienen bald ent-schlossen, ihren Besucher darüber zu befragen.
„Mein Bruder hat gesagt, eine Schlange sei in mein Lagergekrochen," sprach der Häuptling zu Magna, „welchen meinte erdamit?"
Der Hnrone deutete ans den Kundschafter.
„Will ein weiser Delaware einem kläffenden Wolfe Glaubenschenken?" rief Dnncan, noch mehr überzeugt von den schlimmenAbsichten seines alten Feindes. „Ein Hund lügt niemals; wannaber hat man einen Wolf die Wahrheit sprechen hören?"
Die Angen Magnms sprühten Feuer; aber schnell besann ersich, wie nothwendig cs sei, Geistesgegenwart zu behaupten, undwandte sich mit der Miene stillen Unwillens ab, versichert, daßder Scharfsinn der Indianer die Wahrheit in der Streitsache baldentdecken würde. Er täuschte sich nicht: nach einer zweiten kur-zen Berathnng kehrte sich der behutsame Delaware wieder zu ihmund theilte, wiewohl in den gewähltesten Ausdrücken, den Ent-schluß der Häuptlinge mit.
„Mein Bruder ist ein Lügner genannt worden," sprach er,„und seine Freunde sind darob erzürnt. Sie wollen zeigen, daß er