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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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zweites auscrsehen sei». Da ihm dieser entscheidende Augenblickwenig oder keine Zeit zurUebcrlegnng ließ, war er schnell bestimmt,seinen unschätzbaren Freund zu schirmen, welche Gefahr auch ansihn fallen möchte. Ehe er jedoch Zeit zn sprechen hatte, wurdedieselbe Frage lauter und mit klarerem Ausdruck wiederholt.

Gebt uns Waffen," antwortete der junge Mann stolz,undlaßt uns in jene Wälder dort gehen. Unsere Thaten sollen füruns sprechen."

Das ist der Krieger, dessen Name unsere Ohren erfüllt hat!"sprach der Häuptling, Heyward mit jener neugierigen Theilnahmebetrachtend, die so natürlich ist beim Anblick eines Mitmenschen,den Verdienste oder Zufall, Tugenden oder Verbrechen berühmtgemacht haben.WaS hat den weißen Mann in das Lager derDelaware» geführt?"

Meine Noth. Ich kam um Nahrung, Obdach und Freunde."

Das kann nicht sei», die Wälder sind voll von Wild. DasHaupt eines Kriegers bedarf keines Obdachs, als des unbewölk-ten Himmels; und die Delawaren sind die Feinde und nicht dieFreunde der Aengeese. Geh dein Mund hat gesprochen, aberdein Herz sagte Nichts."

Dnucan, ein wenig verlegen, wie er fortfahre» sollte, schwieg;der Kundschafter aber, welcher aufmerksam die ganze Zeit überzugehört hatte, trat mnthig hervor und erwiederte:

Daß ich auf den, Ruf O, longue Larabine nicht antwortete,hatte seinen Grund nicht in Scham oder in Furcht: denn wederdie eine, noch die andere ziemt dem Manne von Ehre. Aber ichgestehe den Mingo's nicht das Recht zu, Dem einen Namen zngeben, dessen Freunde seiner Gaben in diesem Betreff nicht nneiu-gedenk geblieben sind : zudem ist ihr Name eine Lüge; mein Wild-tödtcr ist ein gezogenes Rohr und kein Carabiner. Ich bin derMan», der von seiner Verwandtschaft den Namen Nathanael er-halten hat, den Ehrennamen Hawk-eye von den Delawaren, die