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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Fremde Moccasins sind um mein Lager gewesen; ihre Spurreichte bis an meine Hutten."

Hat mein Bruder die Hunde hinansgejagt?" fragte Magna,ohne ans die frühere Zweideutigkeit in der Antwort des Häupt-lings zu achten.

Das ging nicht an. Der Fremde ist den Kindern der Lena-pen stets willkommen."

Der Fremde, aber nicht der Spion!"

Schicken die Jengeese ihre Weiber als Spionen? Sagtenicht der Hnronenhänptling, er habe Weiber in der Schlacht zuGefangenen gemacht?"

Er hat keine Lüge gesprochen. Die Icngeese haben ihreKundschafter ausgefendet. Sic sind in meinen Wigwams gewe-sen, haben aber keinen Willkomm gefunden: dann flohen sie zu denDelawaren denn, sagen sie, die Delawaren sind unsre Freunde;ihre Gcmüthcr sind unserem Canadavater entfremdet!"

Diese Wendung, die in das Herz traf, zeigte den Meister undhätte Magna in gebildeteren Kreisen der Gesellschaft den Rufeines geschickten Diplomaten verdient. Der neuerliche Abfall ihresStammes hatte den Delawaren, wie sie selbst wohl wußten, vieleVorwürfe von Seiten ihrer französischen Verbündeten zngczvgen,und sie mußte» jetzt fühlen, daß ihre künftigen Schritte mit Eifer-sucht und Mißtrauen bewacht werden würden. Es bedurfte keinertiefen Einsicht in Ursache und Wirkung, um voransznsehen, daßeine solche Lage der Dinge ihren künftigen Bewegungen höchstnachtheilig werden konnte. Ihre entfernten Dörfer, ihre Jagd-reviere und Hunderte von Weibern und Kindern, selbst ein wesent-licher Thcil ihrer Streitkräfte, befanden sich augenblicklich inner-halb der Gränzcn des französischen Gebiets. So wurde diesebeunruhigende Kunde, wie Magna beabsichtigte, mit offenbarerMißbilligung, wo nicht mit Bestürzung aufgenommen.

Mein Vater blicke in mein Gesicht," sprach Ue Loeur >lur.