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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Sie bestanden hauptsächlich in Schmuckwaaren von geringemWerthe, den erschlagenen Frauen von William Henry abgenommen.Die Vertheilnng dieser Kleinigkeiten machte der Klugheit desHuronen nicht weniger Ehre, als ihre Auswahl. Während er dasWerthvvllere den zwei ausgezeichnetsten Häuptlingen übergab, vondenen einer sein Wirth war, würzte er seine Gaben an die Ge-ringeren mit so gut angebrachten treffenden Schmeichelreden, daßauch sie sich nicht beklagen durften. Kurz, bei der ganzen Cere-monie wußte er Freigebigkeit und Schmeichelei so glücklich zuverbinden, daß der Geber in den Augen der Empfänger alsbalddie Wirkung einer Grvßmnth erkannte, die er so geschickt an Lvb-sprnche geknüpft hatte.

Dieser wvhlberechnete Kunstgriff von Seiten Magna's bliebnicht ohne augenblickliche Resultate. Der Ernst der Delawarenging in einen Ausdruck von Herzlichkeit über; und Magna's Wirthinsbesondere wiederholte, seinen reichlichen Antheil an der Beuteeinige Augenblicke mit besonderem Wohlgefallen betrachtend, mitgroßem Nachdruck die Worte:

Mein Bruder ist ein weiser Häuptling. Er ist willkommen!"

Die Huronen lieben ihre Freunde, die Delawaren," ver-setzte Magna.Warum sollten sie nicht? Dieselbe Sonne hatsie gefärbt, und ihre gerechten Männer werden nach dem Todein denselben Jagdgründen jagen. Die Nothhänte sollten Freundesein und mit offenen Angen ans die weißen Männer schauen.Hat mein Bruder keinen Kundschafter in den Wäldern aufge-spürt?" -

Der Delaware, dessen Name Hartherz bedeutete, eine Be-nennung, welche die Franzosen in I.s Loeur elur übersetzt hatten,vergaß seines festen, hartnäckigen Sinnes, der ihm wahrscheinlicheinen so bezeichnenden Namen verschafft haben mochte. SeineMiene verlor merklich an Ernst und er vermochte es über sich,deutlicher zn antworten.