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der Leichtgläubigkeit eines Eingebvrnen bedurft, um längere Zwei-fel zu hegen. Sie stürzten Alle in die Hütte, legten ohne viele Um-stände ihre Hände auf den Gefangenen und entdeckten alsbald denBetrug. Jetzt erhob sich das erste Geschrei, das die Flüchtlingevernommen hatten: ihm folgten die grimmigsten und rachedrohend-sten Geberden, so daß David, obwohl fest entschlossen, den Rückzugseiner Freunde zu decken, glauben mußte, sein eigenes Stündleinsei gekommen. Seines Buchs und seiner Pfeife beraubt, mußte erwohl sein Gedächtnis; in Anspruch nehmen, das ihn auch in solchenDingen selten im Stiche ließ; und in einer lauten, leidenschaft-lichen Weise seine Stimme erhebend, suchte er sich den Uebergangin die andre Welt durch das Absingen eines Leichengesanges zuversüße». Die Indianer wurden noch zu rechter Zeit an seineGeistesschwäche erinnert, stürzten an die freie Lust und brachtenin der vorbeschriebenen Weise das ganze Dorf auf die Beine.
Der eingeborne Krieger ficht, wie er schläft, ohne durch beson-dere Schutzmittel gedeckt zu sein. Kaum war daher das Lärmge-schrei ansgestoste», als schon zweihundert Hnronen ans den Beinenwaren, znm Kampf oder zur Jagd bereit, wie cs der Augenblickerheischte. Die Entweichung des Gefangenen war bald bekannt,und der ganze Stamm schaarte sich in Masse um die Versamm-lungshütte, ungeduldig der Befehle seiner Häuptlinge wartend.Bei einem so unerwarteten Anruf an ihre Weisheit, mußte dieAbwesenheit des schlanen Magna tief empfunden werden. SeinName ward genannt und verwundert schauten Alle um sich, alser nicht erscheinen wollte. Boten wurden nach seiner Wohnungentsendet, ihn herbeizurnfen.
Mittlerweile erhielten einige der schnellsten und besonnenstenjungen Krieger die Weisung, unter dem Schuhe des Waldes dieLichtung ringsum zu durchsuchen, ob nicht ihre verdächtigen Nach-barn, die Delawaren, Schlimmes im Schilde führten. Weiber undKinder rannten hin nnd her; kurz das ganze Lager bot abermals