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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Die Thnre öffnete sich ein wenig, als ob Jemand von anßenhorchen wollte, was innen vorgehe. Dies nvthigte den Knndschaf-ter, mit seinen Anleitungen zn schweigen. Ein wildes Gebrummtrieb den Lauscher zurück, der Kundschafter stieß kühn die Ninden-thür ans und verließ den Ort, fortwährend die Bärenrolle spielend.Dunean ging dicht ans seinen Fersen und fand sich alsbald mittenin einem Trupp von zwanzig ängstlich neugierigen Verwandtenund Freunden. Der Hanfe wich etwas zurück und ließ den Vaterund Einen, welcher der Gatte der Fra» zn sein schien, näher treten.

Hat mein Bruder den bösen Geist ausgetrieben?" fragte derErstcre.Was hat er in seinen Armen?"

Dein Kind!" sprach Dnncan feierlich;die Krankheit ist vonihr gewichen und ist in den Felsen eingcschlossen. Ich trage dieFr§n eine Strecke weit fort, und will sie dann gegen künftigeAnfälle stärken. Sie soll in dem Wigwam des jungen Mannessein, wenn die, Sonne wieder kehrt!"

Als der Vater des Fremden Worte in die Hnronensprache über-tragen hatte, verkündete ein unterdrücktes Murmeln das Wohlge-fallen, mit welchem die Nachricht ausgenommen wurde. Der Häupt-ling winkte Dnncan selbst mit der Hand, weiter zn gehen, indemer mit lauter, fester Stimme und stolzem Ausdrucke sprach:

Geh' ich bin ein Mann, ich will nach der Höhle und mitdem bösen Geiste kämpfen."

Heyward hatte gerne gehorcht und war schon an der kleinenGruppe vorbei, als ihn diese beunruhigenden Worte wieder anhielten.

Ist mein Bruder von Sinnen?" rief er;ist er grausam?Er wird der Krankheit begegnen, und sie wird in ihn selber fah-ren: oder er treibt sie heraus, damit sie seine Tochter in dieWälder jage. Nein meine Kinder mögen anßen warten, undwenn der Geist erscheint, ihn mit Keulen Niederschlagen. Er istschlau, und wird sich in den Berg begraben, wenn er sieht, wieViele gerüstet sind, ihn zn bekämpfen."