351
solchen Jungen in den Händen der Hnronen zn lassen — ein sel-tenes Fest war' es für die Schurken, wenn sie ,das springendeElcnnthicr" und ,1a Icmgue llarabineh wie sie mich heißen, aneinen Psahl binden könnten! Und doch weiß ich nicht, warumsie mir einen solchen Namen gegeben haben: es ist zwischen denTugenden meines Wildtödters und den Leistungen Eurer ächtenCanadischen Carabiner so wenig Aehnlichkeit, als zwischen einemStück Pfeifenerdc und einem Flintcnstein!"
„Bleibt bei Eurer Erzählung!" sprach der ungeduldige Hey-ward; „wir wissen nicht, wann die Hnronen wieder kommen."
„Fürchtet nichts! Ein Beschwörer muß seine Zeit habe», sogut wie ein wandernder Priester in den Kolonien: wir werden sowenig unterbrochen, als ein Missionär am Beginn einer zweistün-digen Rede. — Nun gut — Uncas und ich stießen ans eine heim-kchrende Bande dieser Schelme; der Junge mar viel zn vorschnellfür einen Kundschafter; nun, was das betrifft, er hat einmalheißes Blut, und ich will ihn darob nicht so sehr tadeln; kurz,einer der Hnronen war eine Memme und brachte ihn fliehend ineinen Hinterhalt."
„Und thener hat er seine Schwäche bezahlt."
Der Kundschafter fuhr mit der Hand bezeichnend um seineKehle, nickte, indem er sagte, „ich verstehe, was Ihr meint."Hierauf fuhr er etwas lauter, wenn auch nicht verständlicher fort:
„Nach dem Verlust des Jungen fiel ich auf die Hnronen, wieIhr wohl denken könnt. Es gab ein paar Scharmützel zwischenmir und einigen ihrer Wegelagerer; dvch das wollte nicht vielheißen. Nachdem ich die Schelme angeschoffen hatte, kam ich ohneweitere Störung nahe genug an ihre Hütten heran. Was konntemir das Glück besser zuweisen, als mich an eine Stelle führen,wo einer der berühmtesten Beschwörer ihres Stammes sich, wie ichwohl sah, zu einem großen Strauß mit dem Satan anpntzte. Dochwarum soll ich Glück nennen, was nun als eine besondere Fügung