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neue, wenn gleich minder quälende Sorge um Uncas an demOrte fest. Er streifte daher von Hütte zu Hütte weiter, dochimmer nur um neuer Täuschung auf seine suchenden Blicke zubegegnen, bis er im ganzen Dorfe die Runde gemacht hatte. End-lich gab er eine Nachforschung auf, die so fruchtlos blieb, undkehrte nach der Berathnngshütte zurück, entschlossen, David auf-znsnchen und zu befragen, um seinen Zweifeln ein Ende zu machen.Als Dnncan das Gebäude erreicht hatte, das Gerichtsstätte undHinrichtnngsort zumal geworden, fand er, das; die Aufregung be-reits verschwunden war. Die Krieger hatten sich wieder versam-melt und rauchten ruhig ihre Pfeifen, während sie sich über dieHanptvorfälle auf ihrem letzten Zuge nach der Quelle des Hori-can ernsthaft unterhielten. Obgleich Dnncans Rückkehr sic anseinen vorgeblichen Stand und die verdächtige» Umstände seinesBesuchs erinnern mußte, so blieb sie doch ohne sichtbaren Ein-druck. Ja die kaum entschwundene schreckliche Scene begünstigtesogar seine Zwecke, und er durste nur in sein Inneres blicken,um sich von der Nothwcndigkeit einer schnellen Benützung diesesunerwarteten Vortheils zu überzeugen.
Ohne sichtbare Zögerung trat er in die Hütte, und nahm sei-nen Sitz mit einem Ernste ein, der zum Benehmen seiner Gast-freunde ungemein gut stimmte. Ein flüchtiger, aber forschenderBlick genügte ihm, darzuthnn, daß Uncas an seinem früherenPlatze geblieben war, David aber nicht wieder erschienen sei.Jener war keiner andern Bewachung unterworfen, als den auf-merksamen Blicken eines jungen Huronen, der ihm zur Seitestand. Ein bewaffneter Krieger lehnte überdies an dem Pfosten,der eine Seite des engen Thorweges bildete. In jeder andernHinsicht schien der Gefangene frei zu sein, nur war er von allerTheilnahme an der Unterhaltung ausgeschlossen, und glich mehreiner schön geformten Bildsäule, als einem Manne, der Lebenund Willen in sich trug.