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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Zweiundzwanzigftes Kapitel.

Grund. Sind wir Alle beisammen?

Quitte. Nun hier ist ein ungemein

Bequemer Ort für unsere Probe.

Shakespeare.

Der Leser wird sich Hcywards Neberraschnng eher vorstcllcnkönnen, als mir sie zn beschreiben vermögen. Seine lanerndcnIndianer waren plöplich in vierfüßige Thiere umgcwandelt, seinSee in einen Bibcrkeich, sein Wasserfall in einen Damm vondiesen fleißigen und erfinderischen Vierfüßlern angelegt, ein ver-dächtiger Feind in einen erprobten Freund, David Gamnt, denMeister im Psalmengesang. Die Gegenwart des Letzter» rief soviel unerwartete Hoffnung in Betreff der Schwestern in's Leben,daß der junge Mann, ohne sich einen Augenblick zn bedenken, ausseinem Verstecke hervor sprang und auf die beiden Hanptspielerin dieser Scene zneiltc.

Hawk-eyc's lustige Laune ließ sich nicht so leicht unterdrücken.Ohne Weiteres drehte er mit rauher Hand den geschmeidigenGamnt auf der Ferse herum und versicherte mehr denn einmal,die Wahl seines Costnms mache den Hnrone» alle Ehre; dann er-griff er des Gefährten Hand, druckte sie mit einer Kraft, die demehrlichen David Thränen aus den Angen preßte, und wünschteihm Glück zn seiner neuen Stellung.

So wäret Ihr also wirklich im Begriff, unter den Biberneine Singschnlc anfzuthnn, nicht wahr?" fragte er:,,die gelehrigenTeufel haben den Handel schon halb los, sie schlagen mit ihrenSchwänzen den Takt, wie Ihr eben gehört habt. Uebrigens hattensie Zeit dazu, sonst hätte ihnen mein Wildtödtcr den ersten Tonangegeben. Ich habe Leute gekannt, die lesen und schreiben konn-ten, und nicht halb so viel verstanden, als ein alter Biber. Was