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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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welche, wie man wußte, Montcalm sein Heer nach der furchtbarenFestung Ticonderoga geführt hatte. Da die Hnronen allem An-schein nach die Verfolgung aufgcgcben hatten, so war scheinbarkein Grund für eine so übermäßige Vorsicht vorhanden. Dennochdauerte sic Stunden laug, bis sie in eine Bucht , am nördlichenUfer des Sce's gelangten. Hier wurde das Cauoe airs Ufer ge-trieben und Alle stiegen an's Land. Hawk-eye und Hcyward be-stiegen eine nahe Anhöhe, und Jener, die weite Wasserfläche unterihnen überschauend, machte Diesen ans einen kleinen schwarzen Fleckaufmerksam, der in der Entfernung von mehreren Meilen untereiner Landspitze sichtbar war.

Seht Ihr ihn?" fragte der Kundschafter.Für was würdetIhr nun diesen Fleck halten, wenn Ihr mit Eurer Erfahrung alsWeißer allein den Weg durch diese Wasserwildniß machen müßtet?"

Nach der Entfernung und der Größe würd' ich cs für einenVogel halten. Kann es etwas Lebendiges sein?"

Es ist ein Canoe von guter Birkenrinde und wird von wilden,listigen Mingv's gerudert. Obgleich die Vorsehung den Bewohnernder Wälder Angen verliehen hat, die in den Niederlassungennutzlos wären, wo cs künstliche Mittel gibt, die Sehkraft zuheben, so sind doch menschliche Organe außer Stande, alle dieGefahren zu bemerken, von denen mir in diesem Augenblicke um-geben sind. Die Schelme thnn, als dächten sie nur an das Abend-mahl : sobald es aber finster ist, sind sie, Spürhunden gleich, unsauf der Fährte. Wir müssen sie losmerden, oder ans Renard Snb-til's Verfolgung verzichten. Diese Seen sind manchmal zu Etwasgut, besonders wenn das Wild in's Wasser stürzt," fuhr der Kund-schafter fort, mit etwas bcsorglichcr Miene um sich blickend;abersic geben Niemand Scbntz, wenn nicht den Fiscben. Gott weiß,was ans dem Lande werden wird, wenn die Weißen je ihre Nie-derlassungen weit über die zwei Flüsse ansdehnen wollten. Jagdund Krieg würden alle ihre Schönheit einbüßcn." .