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wieder, um die Indianer zn bitten, ihre Feinde ein wenig näherherankvmmen zn lassen. Endlich schien sein genaues, scharfesAnge befriedigt, er brachte seine linke Hand unter den Lauf undhob eben die Mündung langsam empor, als ein Ruf ans Unca'sMunde, der am Buge saß, seinen Schuß abermals verhinderte.
„Was gibt es, Junge?" fragte Hawk-eye; „dn hast einen Huro-nen vom Todcsschrei errettet! Hast du Grund dazu gehabt?" —
Uncas wies nach dem Felsennfer, wo ein anderes Kriegscanoeihren Weg gerade zn dnrchschneiden im Begriffe war. Offenbarwar jeht ihre Lage so äußerst mißlich, daß es keiner Worte dar-über bedurfte. Der Kundschafter legte seine Büchse weg und er-griff das Ruder wieder, während Chingachgvok 'den Bug desCanve ein wenig gegen das Westnfer richtete, um die Entfernungzwischen ihnen und dem neuen Feind möglichst zn vergrößern.Zugleich drang sich ihnen die Gegenwart der Feinde wieder auf,die in ihrem Rücken waren und nun ein wildes »nd frohlockendesGeschrei ausstießen. Eine so bedenkliche Scene weckte selbstMnnro ans seiner Theilnahmlosigkcit. .
„Laßt uns den Felsen dort am Lande zn," sprach er mit derMiene eines erfahrenen Soldaten; „und mit den Wilden kämpfen!Gott möge mich und Alle, die mit mir und den Meinigen ver-bunden sind, davor bewahren, je einem Diener dieser Ludwigewieder zn trauen!"
„Wer im Jndianerkrieg gut fahren will," entgcgnete dcrKund-schafter, „darf nicht zu stolz sein, von der Erfahrung der Einge-borenen zn lernen. Mehr an's Land, Sagamore; wir umsegelndie Schelme, und vielleicht werden sie versuchen weiter anszuhvlen."
Hawk-eye hatte sich nicht geirrt: sobald die Hnronen sahen,daß der Weg, de» sie genommen, den Verfolgten einen Vorsprungließ, steuerten sie allmälig weniger geradeaus und nahmen immermehr eine schiefe Richtung, so daß die beiden Canoe's bald in gleich-laufenden Linien etwa zweihundert Ruthen von einander fuhren.