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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Wasser senkte und das Canoe weiter trieb. Da ihm die Lenkungdes Laufes oblag, so war sein Entschluß durch diese Bewegunggenugsam ausgesprochen. Auch die Uebrigen ruderten jent kräftigzu, und in wenigen Minuten hatten sie einen Punkt erreicht, vonwo ans sie das ganze, bisher verborgen gewesene nördliche Uferder Insel mit einem Blick beherrschen konnten.

Da sind sie! wenn nicht alle Kennzeichen täuschen!" flüsterteder Kundschafter;zwei Canoe und ein Ranch! Die Augender Schelme sind noch in dem Nebel gefangen, sonst hätten wirschon ihr verdammtes Kricgsgeschrei hören müssen. Zngerndert,Freunde! Wir entfernen uns von ihnen und sind schon beinaheans der Schußweite einer Kugel."

Der wohlbekannte Knall einer Büchse, deren Kugel ans derruhigen Wasserfläche daherhüpfte, und ein schrilles Geheul von derInsel unterbrach seine Rede, und verkündete, daß sie entdeckt seien.Einen Augenblick darauf sah man mehrere Wilde in die Canoe stür-zen, die bald in eiliger Verfolgung auf dem Wasser dahertanzten.Diese furchtbaren Vorläufer eines nahenden Kampfes brachten, soweit Dnncan entdecken konnte, in den Gesichtszügen und den Be-wegungen seiner drei Führer keine Veränderung hervor, außer daßihre Ruderschläge stärker und übereinstimmender wurden; und dieklcineBarke schien nun wie mit belebtem Flügelschlage dahinzneilen.

Bleibe in dieser Richtung, Sagamvre," sagte Hawk-eye, kalt-blütig über seine linke Schulter blickend, während er immer nochfortrnderte;halte das Fahrzeug gerade so! Die Hnronen habennie Gewehre, die so weit reichen; aber mein Wildtödter hat einRohr, auf welches ein Mann bauen kann."

Als der Kundschafter sich überzeugt hatte, daß die Mohikanerögend waren, das Canoe in der erforderlichen Entfernungegte er ruhig sein Ruder bei Seite und erhob die ver-Büchse. Dreimal legte er sein Gewehr an die Schulter,erwarteten den Schuß, und dreimal senkte er cs