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in dem Benehmen seiner beiden Gefährten ein völliger Wechselvorgegangen.
Wir vcrsnchen nicht, den Wohllaut dieser Sprache für Ohren,die so melodische Töne noch nie gehört haben, zu beschreiben,während sich die Mohikaner in Scherzen und Liebkosungen er-gingen. Ihre Stimmen, besonders die des Jünglings, waren vonwundervollem Umfang »nd vereinigten den tiefsten Baß mit Lautenvon fast weiblicher Sanftheit. Die Angen des Vaters folgten denplastischen und sinnigen Bewegungen des Sohnes mit sichtbaremVergnügen, und er stimmte wohlgefällig in das hinreißende unddoch nur halblaute Lachen desselben ein. Unter dem Waltendieser zärtlichen und so natürlichen Gefühle war ans den gesänf-tigten Zügen des Sagamoren jede Spur von Wildheit verschwun-den, und die Sinnbilder des Todes, die in grauenhaften Farbenans seinen Körper gemalt waren, schienen mehr den Scherz einerMummerei, als die stolze Absicht zu verkünden, Vernichtung undZerstörung seinen Fußtritten folgen zu lassen.
Eine Stunde war in dixsen Ergießungen edlerer Gefühle hin-gcgangen, als Chingachgook plötzlich den Wunsch nach Ruhe zuerkennen gab, indem er den Kopf in seine Decke hüllte und sichans der nackten Erde niederstreckte. Uncas gebot alsbald seinerlauten Fröhlichkeit Schweigen, schürte sorgfältig die Kohlen desFeuers zusammen, damit sie die Füße seines Vaters wärmen soll-ten, und suchte dann selbst unter den Ruinen des Forts eineLagerstätte.
Ans der Sicherheit der erfahrenen Waldbewvhncr neues Ver-trauen schöpfend, folgte Hcyward ihrem Beispiel, und lange vorMitternacht schienen sie, die im Schoße der Festungstrümmer ruh-ten, in so tiefen Schlaf versunken, als die leblosen Schlachtopfer,deren Gebeine ans der umgebenden Ebene bereits zu bleichenbegannen.