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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Seite
261
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greifen. Wir sind fünf und nehmen es schon mit einemFeinde ans."

Kein Wort zn ihnen, wenn Ener Leben Euch lieb ist. Sehtden Sagamoren an, wie ganz ein großer Indianerhäuptling sitzter an dem Fener! Wenn Lanrer in der Finsternis; umherschlei-chen, so erkennen sie gewiß nicht an seiner Miene, daß wir anGefahr denken!"

Aber sie entdecken ihn nnd das ist fein Tod. Seine Gestaltist am Scheine des Feners zn deutlich sichtbar nnd er wird daserste und sicherste Opfer sein."

Die Wahrheit Eurer Worte ist unlängbar," antwortete derKundschafter, mehr als gewöhnliche Unruhe verrathend,aberwas ist zu thnn? Ein einziger Blick des Verdachts führt einenAngriff herbei, ehe wir znm Widerstand uns bereitet haben. Ansdem Zeichen, das ich Uncas gegeben habe, weiß er, daß wir Un-rath wittern. Ich will ihm bedeuten, daß wir den Mingos aufder Spur sind: sein Jndianerinstinkt wird ihm sagen, was erzu thnn hat."

Der Kundschafter hielt die Finger an den Mund und ließeinen leisen, zischenden Laut Horen, über welchen Dnnean zuerstbei Seite fuhr, als hätte er eine Schlange gehört. Chingachgook'sHaupt ruhte ans seiner Hand, nnd er schien in Gedanken ver-sunken! sobald er aber den warnenden Laut des Thieres vernahm,von dem er seinen Namen trug, richtete er sich auf und seinedunkeln Augen blickten schnell nnd scharf nach allen Seiten hin.Mit dieser plötzlichen nnd vielleicht unwillkürlichen Bewegungwar jeder Anschein von Ueberraschung und Unruhe verschwunden.Seine Büchse lag unberührt nnd, wie es schien, kaum beachtet,im Bereiche seiner Hand. Der Tomahawk, den er zu seinerBequemlichkeit im Gürtel gelockert hatte, fiel sogar ans denBoden und seine Gestalt schien, wie bei einem Manne, dessenSehnen und Nerven sich der Ruhe überlassen dürfen, zusammen-