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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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jedoch vergeblich zu lauschen: beim nach einer Minute fruchtloserStille flüsterte er Duncan zn:

Wir müssen Uncas rufen, der Junge hat indianische Sinneund Hort, was uns ganz verborgen bleibt: denn ich, als eine weißeHaut, kann meine Natur nicht verläugnen."

Der junge Mohikaner, der sich am Feuer leise mit seinemVater unterhielt, fuhr ans, als er den Rus einer Eule vernahm,und blickte nach den schwarzen Erdwällen, als suchte er den Ort,woher der Laut ertönte. Der Kundschafter wiederholte den Schreiund in wenigen Augenblicken sah Duncan Unca's Gestalt vor-sichtig nach der Brustwehr heranschleicheu, wo sie standen.

Hawk-eye theilte ihm in kurzen Worten seine Wünsche in dela-warischer Sprache mit; und sobald dieser vernommen hatte, umwas es sicü handle, warf er sich mit dem Gesicht auf die Erde,wo er, wie cs Duncan scbien, ruhig und regungslos liegen blieb.Verwundert über die unbewegliche Lage des jungen Kriegers,und neugierig zu beobachten, wie dieser die gewünschten Erkun-digungen eiuziehen werde, trat Heyward einige Schritte vor undbückte sich zu dem dunkeln Gegenstand nieder, auf den er seineAugen geheftet hielt, entdeckte aber, daß Uncas verschwunden,und was er erblickte, nur der dunkle Umriß hervorstehenderTrümmer war.

Was ist ans dem Mohikaner geworden?" fragte er denKundschafter, indem er sich erstaunt wieder umwandte;ich sahihn hier niedcrfallen und hätte geschworen, daß er hier auch ge-blieben sei!"

St! sprecht leiser: denn wir wissen nicht, was für Ohrenuns belauschen, und die Mingo's sind eine scharfsichtige Brut.Uncas ist auf der Ebene und die Maqua's, wenn welche um unssind, bekommen vollauf mit ihm zu thuu."

Ihr glaubt, Montcalm habe nicht alle seine Indianer weg-gezogen ? Wir wollen den Unfern rufen und zu den Waffen