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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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sie nicht eben jetzt? Für Einen stehe ich, ich höre nicht auf znsuchen, bis sie gefunden ist."

In diesem Falle müssen mir vielleicht verschiedene Wege ein-schlagen: denn hier ist sie nun einmal nicht gegangen, so leichtund klein auch ihr Fußtritt ist."

Heyward schrack zurück, all sein Eifer schien in diesem Augen-blicke zn verschwinden. Ohne ans einen so plötzlichen Wechselin der Stimmung des Andern zn achten, fuhr der Kundschafternach kurzem Bedenken fortEs gibt kein Weib in dieserWildnis;, das eine svlebe Spur hinterlassen könnte, wie dieSchwarzlockige oder ihre Schwester. Wir wissen, daß die Ersterehier gewesen ist, aber wo sind die Spuren der Andern? Laßt unsdie Fährte schärfer verfolgen, und wenn sich Nichts zeigt, somüssen wir zurück auf die Ebene und Merkmale anfsnchen. Geh'voran, Uncas, und richte dein Auge auf das dürre Laub. Ich willdie Büsche untersuchen, während dein Vater die Nase dicht auf denBoden halten wird. Freunde! die Sonne sinkt hinter die Berge."

Kann ich Nichts dabei thnn?" fragte der ängstliche Heyward.

Ihr!" wiederholte der Kundschafter, der mit seinen rothenFreunden bereits in der vvrgeschriebene» Ordnung vorrückte;jaIhr könnt hinter uns hergchen und darauf Acht haben, daß Ihrdie Fährte nicht durchkreuzt."

Wenige Ruthen waren sie vorangeschritten, als die Indianerhielten und mit größerer Aufmerksamkeit die Erde betrachteten.Beide, Vater und Sohn, sprachen schnell und laut, indem siebald den Gegenstand ihrer Verwunderung, bald einander selbst mitder größten Freude anblickten.

Sic haben den kleinen Fuß gefunden!" rief-dcr Kundschafter,indem er auf sie znlief, ohne weiter daran zn denken, was ihmselbst obläge,Was gibt cs hier? Ein Hinterhalt lag an diesemOrte! Nein, bei der sichersten Büchse auf den Gränzen, hierhaben wir die einseitigen Pferdchen wieder! Jetzt ist das ganze