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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Kommandanten, nm die Schwestern aufznsuchen. Er fand sie ansder Schwelle des niedern Gebäudes zur Abreise bereit und um-geben von einem Haufen weinender und jammernder Weiber, welchesich gleichsam instinktmäßig hier versammelt hatten, wo sie amehesten Schutz erwarten durften. Cora hatte nichts von ihrerFestigkeit verloren, obgleich ihre Wange blaß und ihre Mieneunruhig war. Alicens Augen aber waren entzündet und vcrriethen,das- sie lange nnd bitterlich geweint hatte. Beide empfingen denjungen Mann mit unverhohlener Freude, die Ersterc gegen ihreGewohnheit das Gespräch beginnend.-

Das Fort ist verloren," sprach sie mit melancholischem Lächeln,aber unser guter Name ist, darauf traue ich, nnverloren!"

Er steht glänzender da, als je! Aber thenerste Miß Mnnro,es ist Zeit, weniger an Andere zu denken, und für sich selbst zusorgen. Militärische Sitte Stolz der Stolz, den Sie selbstso hoch schätzen, verlangt, daß Ihr Vater nnd ich eine kleineWeile an der Spitze der Truppen ziehen. Aber wo einen geeignetenBeschützer für Sie gegen die Verwirrung und die Wechselfälleeines solchen Abmarsches finden?"

Es ist keiner nöthig," versetzte Cora,wer wird es wagen,die Töchter eines solchen Vaters zu einer Zeit, wie diese, zu belei-digen oder zu beschimpfen?"

Ich möchte Sie nicht für das Kommando des besten Regi-ments in königlichem Solde allein lassen," entgegnete der Jüng-ling, flüchtig um sich blickend.Bedenken Sie, unsere Alice besitztnicht Ihre Seelenstärke, und Gott weiß, welche Schrecken siekönnte ansznstehen haben!^

Sie mögen Recht haben," sagte Cora, wieder lächelnd, aberviel ernster, als zuvor.Hören Sic, der Zufall hat uns bereitseinen Freund gesandt, da mir ihn am nöthigstcn haben."

Dnncan horchte nnd verstand sogleich, was sie meinte. Dielangsamen, ernsten Tone des heiligen Gesangs, so wohl bekannt