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gewesen war, als er den Namen der Schwestern wiederholthatte.
„Sie war der Gegenstand meiner Wünsche, Sir."
Der jnnge Mann erwartete schweigend das Resultat deraußerordentlichen Bewegung, die eine, wie sich seht zeigte, so un-erwartete Mittheilnng hervorgebracht hatte. Mehrere Minutenlang ging Mnnro mit großen und raschen Schritten im Zimmerauf und nieder; seine Gesichtsmnskeln arbeiteten krampfhaft, undjede andere Geistesthätigkeit schien in seinem tiefen Nachdenkenzu schlummern. Endlich blieb er vor Heyward stehen, heftete seineAugen fest anf ihn und sprach, indem seine Lippe heftig zitterte:
„Duncan, Heyward, ich habe Sie wegen des Mannes geliebt,dessen Blut in Ihren Adern fließt, ich habe Sie um Ihrer eigenenguten Eigenschaften willen geliebt, und habe Sie geliebt, weil ichdachte, Sie wurden mein Kind glücklich machen. Aber alle dieseLiebe würde sich in Haß verwandeln, wüßte ich, daß das, wasich fürchte, wahr ist."
„Gott wolle verhüten, daß ich das Geringste thnn oder denkensollte, was einen solchen Wechsel herbeiführen könnte!" rief derjnnge Mann, dessen Auge unter dem durchdringenden Blicke, derihn traf, nicht wankte. Ohne daran zu denken, daß Heywardzu. fassen unvermögend war, was in seinem Innern vorging, schienMnnro durch den unverändert ruhigen Blick besänftigt, dem erbegegnete, und fuhr in milderem Tone fort:
„Sie wollen mein Sohn werden, Duncan, und kennen dieGeschichte dessen nicht, den Sie Vater zn nennen wünschen. SehenSie sich, junger Mann, und ich will Ihnen mit wenigen Wortenein Herz öffnen, dessen Wunden noch nicht vernarbt sind."
Montcalms Botschaft war jetzt sowohl von dem, der sie über-bringen, als auch von dem, der sie anhören sollte, vollkommenvergessen. Jeder nahm einen Sitz, und während der» Veteraneinige Augenblicke mit seinen eigenen Gedanken verkehrte, scheinbar