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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Ohne die Antwort einer der Schwestern zn erwarten, eilteder junge Mann die Rasenstnfen der Bastion hinab, mit raschenSchritten über den Paradeplatz mid stand nach kurzer Weile vorihrem Vater. Mnnro ging, als Dnncan eintrat, mit unruhigerMiene und Riesenschritten in dem engen Zimmer ans und nieder.

Sie sind meinen Wünschen znvorgekommen, Major Heyward,"sagte er,ich wollte Sie eben um die Ehre Ihres Besuches bittenlassen.«

Mit Bedauern sah ich den Boten, den ich so warm empfohlen,unter dem Gewahrsam der Franzosen znrückkehren! Ich hoffe, Siehaben keinen Grund, in seine Treue Zweifel zn setzen."

Die Treue der .langen Büchse- ist mir wohl bekannt," ver-setzte Mnnro,und über allen Zweifel erhaben; aber sein gutesGlück scheint ihn endlich verlassen zn haben. Montcalm hat ihngefaßt und mit der verdammten Artigkeit seines Volkes ihn mirwieder zugesandt unter der demüthigenden Erklärung : da er wisse,wie große Stücke ich auf den Burschen halte, so wolle er mirihn nicht vorenthalten. Eine jesuitische Manier, Major Heyward,einem Manne zn sagen, daß er im Unglück ist!"

Aber der General und seine Hülfe?"

Sahen Sie nach dem Süden, als Sie hcreinkamen, undkonnten Sie noch nichts von ihnen erblicken?" fragte der alteSoldat, bitter lachend;gehen Sie! gehen Sie, Sie sind ein un-geduldiger Knabe, Sir, und wollen den Herren keine Zeit zumMarschiren lasse»!"

.So kommen sie denn! Hat der Kundschafter davon gesagt?"

Wann? und ans welchem Wege? Das hat der Dnmmkopfmir nicht gesagt. Es war ein Brief vorhanden, und das ist daseinzige Erfreuliche bei der Sache. Was die gewohnten Aufmerksam-keiten Ihres Marquis von Montcalm betrifft ich stehe dafür,Dnncan, Der von Lothian könnte ein Dutzend solcher Marquisatekaufen wenn die Nachrichten in dem Briefe schlimm lauteten,