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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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wir wie Schlangen unter dem Laube kriechen und verloren euchgänzlich ans den Augen, bis wir euch wieder erblickten, an dieDänme gebunden, nin auf gut Indianisch niedergemetzelt zn werden."

Unsere Rettung war ein Werk der Vorsehung. Fast ein Wun-der mar es, daß ihr den rechten Weg cinschlnget: denn die Hnro-nen thcilten sich, und jeder Hansen hatte seine Pferde."

Ja, beinahe hatten wir die Fährte verloren, und wären irregegangen, wen» Uncas nicht gewesen wäre; wir entschieden unsjedoch für den Weg, der in die Wildnis; führt: denn mir schlossenmit Recht, daß die Wilden mit ihren Gefangenen diese Richtungeinschlagcn würden. Aber als wir schon manche Meile zurückge-legt hatten, ohne einen einzigen Zweig geknickt zu finden, wie ichdoch gerathen hatte, wurde ich sehr besorgt, besonders da ichsah, daß alle Fnßstapfen von Moccassins herrührten."

Unsere Sieger hatten die Vorsicht gebraucht, uns ans ihreWeise zn beschuhen," sagte Dnncan, indem er den Fuß aufhobund die kleinen Halbstiefel zeigte.

Das war klug und steht ihnen ähnlich; doch wir waren znerfahren, um uns durch diese gewöhnliche List von unsrer Fährteabbringcn zn lassen."

Welchem Umstande verdanken wir also unsere Rettung?"

Einem Umstande, den ich als ein Weißer, der keinen TropfenJndianerblutes in seinen Adern hat, fast mich schämen sollte zn ge-stehen; der Einsicht des jungen Mohikaners, in Dingen, die ichbesser verstehen sollte, als er, und an die ich jetzt noch kaum glaubenkan», obgleich meine eigenen Angen mir sagen, daß eS so ist."

Das ist sonderbar! Wollt Ihr mir nicht sagen, was cs ist?"

Uncas war kühn genug, zn behaupten," fuhr Hamk-eye fort,indem er seine Angen nicht ohne Neugierde ans die Pferdchen derLadies heftete,daß die von den Frauen gerittenen Thicre beideFüße auf einer Seite zu gleicher Zeit zur Erde setzten, was dochdem Gange aller vierfüßigen Bestien, die ich kenne, widerstreitet,