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„Was einHnrone liebt. — Gutes für Gutes, Böses für Böses!"
„So willst du deuu das Unrecht, welches Muuro dir zuge-fügt hat, an seinen hülfloseu Töchtern rächen? Wäre es nichtniännlicher, du trätest ihm vor's Angesicht, und verschafftest dirals Krieger Genngthnnng?"
„Die Arme der Blaßgeslchter sind lang und ihre Messerscharf!" entgcgnete der Wilde mit boshaftem Gelächter; „warumsollte Renard unter die Musketen seiner Krieger gehen, wenn er-den Geist des Grankopfs unter seinen Händen hat?"
„Nenne deine Absicht, Magna," sprach Cora, alle ihre Kräfteanfbietend, um rnhig und standhaft zn bleiben. „Willst dn nnsals Gefangene in die Wälder schleppen, oder hast dn nns nochgrößeres Hebel zngedacht? Gibt es keine Belohnung, kein Mittel,das Unrecht zn sühnen, und dein Herz zn erweichen? Wenigstenslass' meine zarte Schwester los und schütte alle Bosheit übermich ans. Erkaufe dir Neichthnm mit ihrer Rettung nnd sättigedeine Rache an Einem Opfer. Der Verlust beider Töchterwürde den alten Mann in's Grab bringen, nnd welche Genng-thnnng hatte dann Le Ncnard?"
„Höre!" sprach der Indianer wieder, „die lichten Angen kön-nen znm Horiean znrückkehren.nnd dem alten Manne erzählen,was geschehen ist, wenn das schwarzlockige Mädchen bei demgroßen Geist seiner Väter schwören will, nicht zn lügen."
„Was muß ich versprechen?" fragte Cora, immer noch dnrchihre Fassung nnd weibliche Würde eine geheime Gewalt über denwilden Eingeborenen behauptend.
„Als Magna das Volk verließ, wurde sein Weib einem andernHäuptling gegeben; er hat sich jetzt Freunde unter den Hnronengemacht nnd will zn den Gräbern seiner Väter an die Ufer desgroßen See's zurückkehren. Die Tochter des englischen Häuptlingssoll mit ihm gehen nnd für immer in seinem Wigwam leben."
So empörend auch ein solcher Vorschlag für Cora sein mußte,