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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Geschenke mit der Gabe enden wollte, die für einen Indianer dasZiel der höchsten Mansche bilden mochte.

Er will das Fenerwasser von den Inseln des Salzsees vorMagna's Wigwam schneller fließen lassen, als der brausende Hudsonströmt, bis dasHerz des Indianers leichter wird, als dieFeder einesKolibri, und sein Athem süßer, als der Geruch des wilden Geisblattes."

Le Renard hatte Heywards schlauer Rede mit tiefem Still-schweigen zngehört. Als der junge Mann von dem Kunstgriffesprach, womit der Indianer seine eigene Nation hintergangen habensollte, nahm die Miene des Zuhörers den Ausdruck vorsichtigenErnstes an. Bei der Anspielung ans das Unrecht, das, wie Duneansich den Schein gab anznnehmen, den Hnronen ans seinem heimath-lichen Stamme vertrieben hatte, leuchtete ans des Andern Augeein Strahl so unbezähmbarer Wildheit, daß der verwegene Sprecherglaubte, die rechte Saite angeschlagen zu haben. Wie er aber aufdie Stelle kam, wo er den Durst nach Rache durch das Motiv derGewinnsucht so listig zu verdrängen suchte, ward ihm die gespanntesteAufmerksamkeit zu Theil. Le Renard hatte seine Frage ruhig undmit aller Würde eines Indianers gestellt. Ans der nachdenklichenMiene des Zuhörers war ersichtlich, daß die Gegenrede ans dasschlaueste angelegt war. Der Hnrone besann sich einige Augen-blicke , legte dann seine Hand ans den rohen Verband seiner ver-wundeten Schulter und fragte mit einigem Nachdruck:

Machen Freunde solche Zeichen?"

Würde I» lon^ne c-umbine einen Feind so leicht abfertigen?"

Kriechen die Delaware» gegen Diejenigen, welche sie lieben,gleich Schlangen daher, und winden sich, um sie zu stechen?"

Würde le gros 8er,,ent sich von Ohren hören lassen, vondenen er wünschte, daß sie taub wären?"

Schießt der weiße Häuptling sein Pulver seinen Brüdernin's Gesicht?"

') Branntwein.