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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
Seite
110
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Eile und der Verwirrung zufälliger Weise unter den Hände» dereigenen Partei entstanden sei.

Da die Decken unter dem änßern Drucke wichen nnd die Zweigesich, durch ihre eigene Last eine dichte Masse bildend, in die Fels-spalte eindrückten, so athmete Dnncan wieder freier auf. Mit leichtemTritt nnd noch leichterem Herzen kehrte er in die Mitte der Höhlenach der Stelle zurück, wo er durch die Oeffnnng eine Aussicht nachdem Flusse hatte. Während er diese Bewegung mackste, brachen dieIndianer, als hätten sie ihren Entschluß geändert, ans der kleinenFelscnschlncht ans und entfernten sich wieder die Insel hinaus nachdem Punkte, von dem sie ursprünglich herabgckommen waren. Hierverrieth ein zweites Klagegevenl, daß sie sich wieder »m dieLeichen ihrer gefallenen Kameraden versammelt hatten.

Nun erst wagte Dnncan wieder die Augen nach seinen Be-gleitern zu wenden: denn während der größten Gefahr fürchteteer, der Ausdruck von Besorgnis; in seiner Miene möchte die Unruhederer vermehren, die ohnedies schon so sehr niedergeschlagen waren.Sie sind fort, Cora!" flüsterte er;Alice, sie sind dahin zurück-gekehrt, woher sie gekommen sind, nnd wir sind gerettet! DemHimmel allein sei Dank, der uns ans den Klanen der erbar-mungslosen Feinde errettet hat!"

Dem Himmel will auch ich danken!" ries die jüngere Schwe-ster, ans de» umschlingenden Armen Cora's sich losreißend undmit begeistertem Dankgefühl aus den nackten Felsen sich nicderwer-fend;dem Himmel, welcher einem ergrauten Vater bittere Thränenerspart und denen, die ich so sehr liebe, das Leben gerettet hat"

Heyward nnd die ruhige Cora waren von diesem Akt unwill-kürlicher Rührung mächtig ergriffen, nnd Jener glaubte, die Fröm-migkeit noch nie in einer so lieblichen Gestalt, wie in der jugendlichenAlice erblickt;» haben. Ihre Angen strahlten von derGlnt dankbarerGefühle, eine schöne Nöthe kehrte ans ihre Wangen zurück, und ihreganze Seele schien sich durch ihre beredtenZüge in Worte des Dankes