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am Felsen, und fügte lütter hinzu, indem er vorsichtig um sichblickte: „hätte das Pulver ansgehalten, so märe diescSchande nichtüber uns gekommen." Dann ließ er seine Hand los, das Wasserschloß sich über ihm und er war gleichfalls verschwunden.
Aller Augen waren jetzt auf Uncas gerichtet, der sich in unbe-weglicher Nahe an den rauhe» Felsen gelehnt hatte. Cora zauderteeinige Augenblicke, wies dann auf den Fluß und sprach:
„Deine Freunde sind nicht mehr sichtbar geworden und jetztwahrscheinlich in Sicherheit. Ist es nicht Zeit, daß du ihnenfolgst?"
„Uncas bleibt," antwortete der Häuptling ruhig in englischerSprache.
„Um die Schrecken unsrer Gefangennehmnng zu vermehren undunsre Rettung weniger möglich zu machen! Geh', edler, jungerMann," fuhr Cora fort, ihre Augen unter dem Blicke des Mohika-ners senkend, und vielleicht im Bewußtsein ihres Einflusses auf ihn,„geh' zu meinem Vater, wie ich dir gesagt habe, und sei der ver-trauteste meiner Boten. Sag' ihm, er solle dir die Geldmittel an-vertranen, um die Freiheit seiner Töchter zu erkaufen. Geh'! Esist mein Wunsch, meine Bitte, daß du gehst,«
Der gefaßte, ruhige Blick des jungen Häuptlings ging in denAusdruck düsterer Traurigkeit über, aber er zögerte nicht länger.Mit geräuschlosem Tritt überschritt er de» Felsen und stürzte in denunruhigen Strom. Kaum wagten die Znrückgelaffeucn Athcm zuholen, bis sie, weit im Strome hinab, sein Haupt einen Augenblickauftauche» sahen, um Luft zu schöpfen — dann verschwand er wie-der und ward nicht mehr gesehen.
Die schnellen und anscheinend glücklichen Versuche hatten nurwenige Minuten der jetzt so kostbaren Zeit weggenommen. Nachdem letzten Blicke ans Uncas wandte sich Cora mit bebender Lippe zuHcyward:
„Ich habe Ihre Fertigkeit im Schwimmen rühmen Horen, Dun-