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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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einem Ungestüm, welches das zerstreute Fener ihrer Feinde voll-kommen unschädlich machte. Der ungewohnte Schrei zog auch dieSchwestern mit dem verwundeten David aus ihrem Zufluchtsorteherbei, und ein einziger Blick machte sie mit dem Unstern bekannt,der selbst die kalte Ruhe ihres jungen indianischen Beschützers ansdem Gleichgewichte brachte.

In geringer Entfernung von dem Felsen sah man ihre kleineBarke durch den Strudel in der schnellen Strömung des Flussesans eine Weise dahintreiben, welche schließen ließ, daß ihr Laufdurch eine verborgene Kraft gelenkt wurde. Sobald dieser un-willkommene Anblick sich dem Auge des Kundschafters darbot,griff er instinktmäßig nach seiner Büchse, aber der Laus entsprachden sprühenden Funken des Steines nicht.

Es ist zu spät, 's ist zu spät!" rief Hawk-eyc, indem er mitbitterem Unmnth die Waffe sinken ließ:der Schurke hat dieStrömung gewonnen, und hätten wir auch Pulver, so könnt' eskaum die Kugel schneller jagen, als er jetzt sorttrcibt!"

Der wagehalsige Hnrone hob jetzt den Kopf über die Wandungdes Canve's empor, winkte, während er pfeilschnell in der Strö-mung dahinglitt, mit der Hand, und stieß einen Schrei ans, derdas wohlbekannte Zeichen eines glücklichen Erfolges war. SeinRuf wurde durch gellendes Geheul und höhnendes Gelächter ansden Wäldern beantwortet, das so boshaft klang, als ob fünfzig böseGeister ihre Lästerungen über den Fall einer Christensecle ansstießen.

Ihr habt gut lachen, ihr Höllenkinder!" sprach der Kundschaf-ter, indem er sich ans den Vorsprung eines Felsens setzte, unddie Büchse nachlässig zu seinen Füßen fallen ließ ;die drei schärf-sten und besten Flinten in diesen Wäldern sind jetzt nicht mehrwcrth, als dreiWollkrantstcngel, oder ein vorjähriges Nchgeweih!"

Was ist zu thnn?" fragte Dnncan, bei welchem der Eindruckgetäuschter Hoffnung dem männlichen Verlangen nach Anstrengunggewichen war;was wird ans uns werden?"