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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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teil, und einem gelegentlichen Lnftstoß, der an ihnen vorüber fnhr,war die Scene noch so ruhig, als Nacht nnd Finsternis; sic machenkonnten. Vergeblich waren Aller Angcn ans die entgegengesetztenUser gerichtet, »in einige Lebenszeichen zn suchen, welche die Ur-sache der vernommenen Unterbrechung erklären konnten. Aberihre ängstlich forschenden Blicke täuschte das trügerische Licht,oder fielen sic blos ans nackte Felsen nnd hohe, unbeweglicheBäume.

Hier ist nichts zn sehen als das Dunkel nnd die Ruhe einerlieblichen Nacht," flüsterte Duncan.Wie sehr würden wir injedem andern Augenblick eine solche Scene in ihrer athcmlosenEinsamkeit bewundern, Cora! Stellen Sie sich vor, Sie wärenin Sicherheit und das, was jetzt vielleicht Ihren Schrecken ver-mehrt, dürste vielleicht Ihren Gennsi erhöhen!"

Horcht!" unterbrach Alice.

Die Aufforderung war nnnöthig. Noch einmal erscholl der-selbe Laut, als ob er aus dem Flnßbctte käme nnd ans den en-gen Klüften der Klippen brechend durch die Wälder in entfern-ten nnd dahin sterbenden Cadenzen fortwogtc.

Kann Einer," fragte Hawk-cyc, als sich das letzte Echo inden Wäldern verlor,einem solcken Ton einen Namen geben, sospreche er: ich für meinen Theil glaube, das; er nicht der Erdeangehört."

Hier ist Jemand, der Euch enttäuschen kann," sprach Dnn-ean;mir ist der Ton recht wohl bekannt, oft Hab' ick ihn ausdem Schlachtfeld gehört, nnd in Lagen, die sich im Soldatcn-leben nicht selten wiederholen. Es ist der schreckliche Angstschreieines Pferdes in dem Todeskampf, oft durch Schmerz, zuweilendurch Angst ihm ansgcpreßt- Mein Pferd ist entweder i» denKrallen der Bestien des Waldes, oder siehr cs die Gefahr, ohneihr entrinnen zn können. Der Ton konnte mich täuschen, so lange