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die Hand an eine der Pistolen legte, die er so eben aus ihrenHalftern gezogen hatte, als er zwischen seine Schutzbefohlenenund die finstern Schatten trat, welche einen undurchdringlichenSchleier um den Scbooß des Waldes zu ziehen säneuen.
Die Indianer bedachten sich keinen Augenblick, sic ergriffen dieZugel und führten die erschreckten und widerstrebende» Pferde indas Bett des Flusses hinab.
In einiger Entfernung vom Ufer wandten sie sich und wurdenbald durch einen vorspringenden Hügel gedeckt, unter dessen Schutzesie in einer dem Laufe des Flusses entgegengesetzten Richtung fort-wanderten. Mittlerweile zog der Kundschafter ein Canoe vonBaumrinde aus einem Versteck unter niedrigen Gebüschen hervor,deren Zweige sich mit der Strömung fvrtbewegteu, und bedeu-tete den Frauen, einzusteigen. Sie thaten es unbedenklich, ob-gleich sie manchen furchtsamen und ängstlichen Blick in das im-mer wachsende Dunkel zurückwarfen, welches jetzt wie eineschwarze Gränzwand auf dem Rande des Stromes lag.
Sobald Cora und Alice saßen, hieß der Kundschafter, ohneeinen Blick auf das Element zu werfen, Heyward eine Seite desgebrechlichen Fahrzeugs unterstützen, während er sich selbst auf dieandere stellte, und so brachten sie es, gefolgt von dem niederge-schlagenen Besitzer des todten Füllen, stromaufwärts. Auf dieseWeise gingen sie eine gute Strecke fort, und beobachteten einStillschweigen, das nur durch das Schlagen der Wogen, wennWirbel sie umgaben, und durch das leise Geräusch, das ihre vor-sichtigen Fußtritte machten, unterbrochen wurde. Heyward über-ließ die Lenkung des Canoe's durchaus dem Kundschafter, welchersich dem Ufer bald näherte, bald sich von ihm entfernte, um Fels-blöcke oder tiefere Stellen zu vermeiden, mit einer Gewandtheit,welche seine Keuntniß des eingcschlagenen Weges genügsam bekun-dete. Gelegentlich hielt er an und inmitten dieser Todtenstille,welche das dumpfe, jedoch zunehmende Rauschen des Wasserfalls