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hat,' so wollen wir ihn nicht lieblos ans nnsrer Gesellschaft ver-weisen." Sie deutete mit ihrer Reitgerte bittend nach dem Pfadehin, indes; beider Augen in einem Blicke sich begegneten, den derjunge Mann gerne verlängert hätte; dann gab er ihrem begüti-genden Einfluß nach, stieß seinem Rosse die Sporen ein, und inwenigen Sprüngen war er wieder an Cora's Seite.
„Es freut mich, dich zu treffen, Freund," fuhr Alice fort, demFremden mit der Hand winkend, weiter zu reiten, indem sie ih-ren Narraganset wieder in einen Paß zu bringen suchte. „Par-teiische Verwandte haben mich beinahe überredet, daß ich bei ei-nem Duett nicht übel anstehen könne, und wir erheitern uns denWeg, wenn wir nnsrer Lieblingsneignng in etwas nachgeben. Eswird einem Wesen, das so unwissend ist, wie ich, zu besonderemVortheil gereichen, die Meinungen und Erfahrungen eines Mei-sters in der Knust zu vernehmen."
„Es ist erfrischend für Geist und Leib, sich zu seiner Zeit durchSingen von Psalmen zu erquicken," erwiederte der Meister im Ge-sang, indem er unbedenklich ihrer Einladung folgte; „und Nichtsdürfte dem Gemüth so wohl thnn, als eine solche Bereinigung.Aber vier Stimmen sind erforderlich, um eine Melodie gehöriganszuführem Nach allen Anzeigen besitzen Sie einen sanften undvollen Discant; ich kann, durch absonderliche Gunst des Him-mels, einen vollen Tenor auf die höchste Note führen; aber esfehlt uns noch ein Alt und ein Baß! Der königliche Offizier dort,welcher mich nicht in seine Gesellschaft aufnehmen wollte, könnteden letzter» übernehmen, wenn ich nach den Intonationen seinerStimme im gewöhnlichen Gespräche schließen darf."
„Urtheilen Sie nicht zu voreilig nach flüchtigen und täuschendenScheinbarkeiten," entgegnete lächelnd das Mädchen, „wenn MajorHeyward auch bei Gelegenheit solche tiefe Töne aiistimmen kann,so glauben Sic mir, daß seine natürliche Stimme sich mehr zu einemweichen Tenor, als für den Baß eignet, den Sie gehört haben."