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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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aber so hervorstechende Züge bei diesen merkwürdigen Völ-kern, daß man sie charakteristisch nennen darf.

Man ist allgemein der Ansicht, daß die Ureinwohnerdes amerikanischen Festlandes asiatischer Abknnft seien.Viele Thatsachcn, sowohl im physischen als im sittlichenGebiete, bestärken diese Meinung, und nur wenige fallenscheinbar in die entgegengesetzte Wagschale.

Die Farbe des Indianers ist, wie der Verfasser glaubt,ihm cigenthümlich; und wenn seine Backenknochen sehr auf-fallend das Gepräge tartarischen Ursprungs tragen, so istdieß bei den Augen nicht der gleiche Fall. Das Klimadürfte auf ersicre großen Einfluß gehabt haben; aber es istschwer abzusehen, wie cs bei den letzteren einen so wesent-lichen Unterschied bewirkt haben soll. Die Bildersprachedes Indianers ist in Dichtung und Rede morgenländisch:beschränkt, und vielleicht zu ihrem Vortheil beschränkt durchden engeren Kreis seiner praktischen Kenntnisse. Er nimmtseine Bilder von den Wolken, den Jahreszeiten, den Vögeln,den Vierfüßlern und der Pflanzenwelt. Hierin thut er viel-leicht nicht mehr, als ein anderes thatkräftigeö und phan-tasiereiches Volk auch thun würde, wenn es in dem Waltenfeiner Einbildungskraft durch den Kreis der Erfahrung sinSchranken gehalten wird; aber der nordamcrikanischc India-ner kleidet seine Gedanken in ein Gewand, das zum Beispielvon dem des Afrikaners zu sehr abwcicht und in sich selbst